"Spiritualität/Nahtoderfahrungen, Zeitzeugenberichte, Chakren"

    • Niemand wrote:

      Was soll denn eigentlich der Sinn hinter diesem Erwachen sein, wenn immer die Gefahr besteht, dadurch durchzudrehen?

      MiriOm wrote:

      Wer hat dir denn eine Psychose bestätigt wenn ich fragen darf ?
      Meine letzte habe ich mir selbst bestätigt. Die war eben kurz nach diesem "Erwachen". Erstmalig bestätigt wurde mir eine Psychose 2013 von Ärzten. Aber da war ich echt richtig im Arsch. Bin vom Balkon gesprungen und lauter so lustige Sachen.
      Die meisten Menschen sind halt auf der Suche nach einem Weg hinaus oder besser gesagt weg von dem Leidensdruck. Dieses Durchdrehen wie du es beschreibst leitet ja meistens erst alles ein, und man fragt sich lange Zeit vorher ob und warum man im falschen Film lebt. Das spritituelle Erwachen läuft aber nicht bei allen so dramatisch ab. Stimmt schon, dass manche sich selbst töten, weil sie überhaupt nicht mehr klarkommen und sie eine, ich nenne es mal übergroße Sehnsucht spüren, 'nach Hause' zu kommen.
      Wenn du dich näher damit beschäftigst, wirst du verschiedene Bezeichnungen finden wie z.b. Samadhi usw., worunter sich das Erlebte sicherlich einordnen lässt.
      Ich mag grundsätzlich keine Bezeichnungen, weil ich das als eine sehr persönliche Sache empfinde, und du hast schon recht damit aufzupassen, wem man solche Geschichten besser nicht unter die Nase reiben sollte.
      Meinen Unmut über Ärzte (Hauptsächlich Psychologen) hab ich ja nicht gerade unoft hier kundgetan, und muss deswegen an dieser Stelle erwähnen, daß mir ausschließlich alternative Methoden (also nicht über die Krankenkasse bezahlt) geholfen haben alles zu verarbeiten.
      Ich hab das schon mal in einem der vielen Threads von Shadow erwähnt, dass, wenn man offen dafür ist, einen sein eigener Weg schon finden wird.
      Lösungen warten überall entlang des Weges für jeden, nur ob sie dann vom 'Ratio' für gut befunden werden, ist halt genau die Krux, welche zum Spiel/Sinn dazugehört. Wirklich empfundene Dankbarkeit (und die kann man üben wie alles andere auch) wirkt wie ein Kompass in der Not, und dann entdeckt man oft, dass man sich bereits mitten im Ziel befindet. Meistens geht das jedoch völlig unspektakulär von statten.
      Wichtig finde ich jedoch ist, niemals aufzugeben, und auch nach so einem Ereignis offen zu bleiben, sich selbst und seine zurückgelegten (verschlungenen) Pfade weiterhin wertzuschätzen.
    • Weil es noch grad zum Thema unspektakulär passt:
      Erwachen, das kann auch manchmal sehr schleichend vor sich gehen durch einzelne Erkenntnisse.
      Sowie bei mir z.B., dass ich mit Hilfe anderer erkannt habe, daß ich wie ein Bimbo eine Zeit lang für nur fünf Euro am Tag gearbeitet habe. Bloß weil ich mich verantwortlich gefühlt habe und der andere bestimmende Voraussetzungen geäußert hat. Es ist sogar sehr gut wenn das alles fließend ineinander übergeht. Wäre mir meine Blödheit und Abhängigkeit auf einmal aufgeblüht, hätte ich mir wahrscheinlich gleich den Strick genommen. Und dass man seine Erfahrungen in hilfestellender Form anbringt indem man sich drüber austauscht, ist für mich und meine Belange mehr als sinnvoll.