Gedankenanstoß über Frust und dessen Implikation für die Gesellschaft

    • schreckgeist wrote:

      MiriOm wrote:

      Mir gefällt dein Ansatz! Du bleibst offen und stehst deswegen niemandem mit konservativer Meinung gegenüber. Genauso möchte man ja auch selber behandelt werden.
      Danke! :)

      MiriOm wrote:

      Queer sein ist sehr gut... das heißt dass du FÜR deine Mitmenschen bist, obwohl du durch sie schlimmes erfahren hast.
      Right, stimmt schon! Wobei die Intention besonders auf dem selbst-finden liegt :love: Klar, manchmal hat man schlechte Tage. Kann ich den meisten Leuten vielleicht irgendwo auch verzeihen, ohne jetzt im Detail darüber nachzudenken, wo bei mir da die Grenzen liegen. Nach viel Reflektieren und Nachdenken weiß man das manchmal gar nicht mehr so recht, da man die Dinge anders zu betrachten lernt. Hmm schwer zu beschreiben, vielleicht kennst du das, wie ich das meine? :)

      MiriOm wrote:

      Auf deine "Wandelbarkeit" im Auftreten bin ich zugegebenermaßen etwas neidisch, obwohl mir dieses Gefühl bis jetzt immer fremd war.
      Für mich war das bisher auch fremd. Ich wusste lange nicht, dass man so viele, ich nenns mal, künstliche Seiten mit sich trägt, die einem von Außen aufgesetzt wurden. Meist war man denen verfallen. Bei der Suche nach seinem wahren selbst, wird dir das aber im Laufe der Zeit von alleine bewusster. Ich glaub so in Textform kann ich das nur grob beschreiben, in nem "echten" Dialog würde mir es einfacher fallen, wie ich mich kenne.

      MiriOm wrote:

      Das finde ich sehr interessant. Jeder trägt weibliche UND männliche Aspekte in sich. Wenn sie ausgewogen sind fühlt man sich am wohlsten denke ich.
      Dabei liegst du auch total richtig. Der Denkfehler seitens der Gesellschaft liegt darin, überhaupt schon in weiblich und männlich zu sortieren, und dann auch noch körperlich. Damals hatten die Menschen also einen großen Fehler begannen, als sie falsche Vermutungen bezogen auf das Geschlecht aufgestellt hatten. Das ist sogar so grotesk, dass manche Wissenschaftler sogar ganz achtlos von Mensch auf Tier projizieren, und deren Geschlechtlichkeit mit der unserer beschreiben oder umgekehrt, von Tier auf Mensch.



      In nem echten Dialog ist natürlich vieles einfacher... oder auch nicht ;) Oft guckt man sich doch gar nicht an, weil man nebenher was anderes macht. Das ist eigentlich auch ok, aber es gibt auch Situationen, wo man ausschließlich die Dialoge parallel zueinander sitzend führt. Wie ein altes Pärchen im jeweiligen Fernsehsessel.

      Was die Geschlechter bei den Katzen betrifft, so sehe ich da schon spezifische Unterschiede :)

      Im Allgemeinen verstehe ich aber nicht sehr viel vom Gendern. Da wirst du mich künftig aufklären hoffe ich !?
      Was geht los da rein?

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    • [/quote] Meeoooooooowwwwww



      MiriOm wrote:

      Im Allgemeinen verstehe ich aber nicht sehr viel vom Gendern. Da wirst du mich künftig aufklären hoffe ich !?
      Mir geht es so, dass ich halt nicht denke, dass es bei Menschen etwa ein starres angeborenes Verhalten bezüglich Geschlecht gäbe, ich empfinde das eher als Ergebnis von Anpassung und Erziehung sowie dem unüberlegten Weitergeben. :popcorn:[/quote]

      Na gut. Ich versuche das zu verstehen. Ich habe mich auch lieber auf Bäumen aufgehalten und in Pfützen gespielt als mich mit Barbie Puppen abzugeben, aber irgendwann kommen eben spezifische Hormone auf, gegen die Frau einfach machtlos zu sein scheint. Deswegen kann sie einen Mann auch extrem unter Druck setzen was Fortpflanzung betrifft.
      Der Körper spürt einfach wann die beste Zeit dafür ist. Danach ist der Zug einfach abgefahren, oder besser gesagt der Typ...
      Deutsche Männer empfinden das oft als "angekettet" werden.
      In Kulturen in denen die Geschlechterrollen klar zugeordnet werden, ist es genau andersherum. Da wird die Frau mit vielen Kindern häuslich gemacht! (Weil es ihrer Natur entspricht.) Und wenn sie keine eigenen Kinder bekommen kann, dann bekommt sie welche "geschenkt"/adoptiert.
      Einerseits schenkt die eigene Familie zwar Halt, andererseits ist es ein riesen Opfer an die Rasse.
      Die freie Liebe, oder Polyamorie wie du es nennst, wäre also ein Mittelweg?

      (Verdammte Hormone, wer hat dieses Zeugs überhaupt erfunden, Schwachkopf ;-))
      Was geht los da rein?

      Post by schreckgeist ().

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    • schreckgeist wrote:




      Gut, vielleicht bin ja einfach nur zuuu anders als anderen. Es ist mal wieder soweit: Vielleicht bin ich etwa doch ein Alien







      MiriOm wrote:

      Die freie Liebe, oder Polyamorie wie du es nennst, wäre also ein Mittelweg?
      Ich bin am ende meines persönlichen Lateins, da meine Erfahrungen und Gedanken stark von anderen abweichen zu scheinen.
      Wenn du dich als Alien fühlst in dieser Welt, ist es doch gar kein schlechter Ausgangspunkt, mit dem "Latein am Ende" zu sein. Schließlich ist das eine tote Sprache.
      Ich finde, das ist eine Möglichkeit für einen Neubeginn. Alles Gute dir :)
      Was geht los da rein?