Frag einen Pädophilen

    • Na ja Pädophilie mag zwar eine Krankheit sein, aber ich muss zugeben, dass ich doch den Kontakt zu Leuten meiden würde, die sich als pädophil bezeichnen. Prinzipiell glaube ich, dass jeder Mensch nicht per se gut oder böse ist. Allerdings und da bin ich ehrlich: Habe ich eine Abneigung vor Menschen, die pädophil sind. Denn obwohl es eine Krankheit ist: Jeder Mensch, der keinen Wahnvorstellungen unterliegt, kann Verantwortung für sein Handeln übernehmen.
    • @schreckgeist

      ....bin als kind selber kein Opfer von sexuellem missbrauch geworden.....aber viel schläge gabs schon...
      ist ja auch egal, aber so ne kinderseele kann man auf vielerlei arten misshandeln....
      oder manipulieren.... ein kind völlig "frei" und zu einem starken menschen aufzuziehen ist das schwierigste, was ich mir vorstellen kann und in dieser momentanen gesellschaft fast nicht möglich.....
      da hat man mit sich selber genug zu tun, dass man nicht "abkackt" im alltag und sich aus lauter frust einen atomkrieg wünscht .... so wie ich momentan....
      aber das adrenalin in meinem körper lässt mich weiterkämpfen..... danke an alle, die mir so richtig die knöpfe drücken!!!!!!!!!!!!!!

      Ihr gebt mir KRAFT !!!!!!!!!!!!!
      Was geht los da rein?
    • schreckgeist wrote:

      Gibt es den keine speziellen Anlaufstellen für die?
      Gute Frage. Ich sehe, wir nähern uns den wichtigeren Fragen an.

      Ich kenne nur:
      kein-taeter-werden.de/

      Die eigentliche Frage ist die der Verfügbarkeit. SInd die Angebote ausreichend und deutschlandweit flächendeckend? (wohl kaum) Sollten Therapeuten deutschlandweit mehr geschult werden, was die Therapie bei Pädophilie angeht? (aber sicher)

      schreckgeist wrote:

      da Ideologien keine angeborenen Krankheiten sind ungleich der Pädophilie.
      Also warum sollte man denn Menschen verurteilen und ausgrenzen, die angeborene Krankheiten haben?
      Es ergibt keinen Sinn.

      schreckgeist wrote:

      Meinst du etwa Akzeptanz in der Form, dass man schlicht weiß, das es diese Krankheit / Störung gibt? Ich glaube, den meisten ist das ja bewusst.
      Nein. Ich meine die Akzeptanz der Pädophilen in der Gesellschaft.
      Es ist ein Unterschied, ob akzeptiert wird, dass es Pädophilie als krankheitswerten Zustand gibt, für den die Betroffenen nichts können oder man die Betroffenen selbst akzeptiert.

      Seltsamerweise ist Ersteres eben bekannt und trotzdem sind Pädophile geächtet. Das muss nicht sein und darf auch nicht.

      schreckgeist wrote:

      Das Wort Akzeptanz ist irgendwie breitbandig und man kann das falsch verstehen.
      Find ich nicht.

      schreckgeist wrote:

      Aber sicher finde ich es mutig, wenn ein Pädo den anderen bescheid gibt, damit sie so ihre Kinder schützen können.
      So. Im Wort "mutig" liegt ja das Problem. Menschen, die ihr Coming-out haben, sollten eben keinen Mut benötigen.
      Der benötigte Mut, ist eine unnötige Hürde, die dringend abgebaut werden muss, damit sich Betroffene eher Hilfe suchen.
      Da ist eben die Gesellschaft gefragt. Wir können den Kampf um die Akzeptanz nicht allein denen überlassen, die betroffen sind.

      schreckgeist wrote:

      Ich z.B werde gegenüber Pädos etwas nervös. Aber keine Sorge, ich mag die nur nicht.
      Woher willst du das wissen?
      Vielleicht kennst du Pädophile, die du sehr magst, ohne es zu wissen, weil sie nicht den Mut haben, darüber zu reden.

      Mal angenommen, du hast einen besten Freund. Stell dir vor, er erzählt dir, dass er pädophil ist. Er hat sich nie an einem Kind vergangen und will es auch niemals tun. Er leidet jedoch an der Pädophilie und will auch deine Hilfe.
      Was tust du?
      Sagst du dann "Hau ab, ich mag keine Pädos!"?
      Mach dir klar, dass die Angst vor so einer Reaktion ein Coming-Out für ihn erschwert.

      schreckgeist wrote:

      Aber was ist dann mit dem restlichen Prozentsatz an denen, die sich an Kindern vergehen? Was macht der so? Geht der nicht in Therapie?
      Wenn sie denn verurteilt werden, findet die Therapie bereits im Strafvollzug statt.
      Bei pädophilen Straftätern sieht die Therapie natürlich anders aus als bei den Sexualstraftätern, die nicht pädophil sind, die eben, wie schon mehrfach erwähnt, die Mehrzahl der Täter bei Kindesmissbrauch ausmacht.

      Es gibt Experten für sowas. Eine Namensvetterin von mir kennt sich da besser aus:
      youtube.com/watch?v=rQTnP_kCTyo

      schreckgeist wrote:

      Na von denen wird man dann auch nix wissen [die Pädophilen, die keine Straftaten gegehen]

      ...
      Wer keine Scheiße baut, der muss sich wohl auch keine Gedanken um eine Rechenschaft machen.
      Man sollte von ihnen wissen. Die Gründe dafür hab ich mehrfach angesprochen und deshalb auch erst den Thread eröffnet.
      Man muss aufhören, bei Fällen von Kindesmissbrauch sofort von "Pädos" zu reden.
      Erstens weil viele "Pädos" niemals Kinder missbrauchen und weil zweitens relativ selten "Pädos" im Spiel sind, wenn ein Kindesmissbrauch stattfindet.

      Du selbst hast geschrieben, dass du keine "Pädos" magst. Die abfällige Bemerkung von Dian über Pädohile in einem anderen Thread hat mich erst dazu veranlasst, diesen Thread zu eröffen.
      Es ist eben doch so, dass Pädophile sich gesellschaftlich rechtfertigen müssen, nur weil sie pädophil sind. Das wurde auf erschreckende Weise auch hier im "aufgeklärten" Forum deutlich.
      Das kann nicht sein sowas.

      schreckgeist wrote:

      Wenn jemand sich darin vergewissert ist, nicht straffällig zu werden und keine Triebe zu haben, warum soll er sich dann Hilfe oder Beratung gegen Triebe suchen? Dann kann der/die-jenige doch heils froh sein und muss es keinem groß erzählen.

      Die meisten sexuell positiven Menschen müssen wegen fehlender Partner keine Therapie machen.

      Geh ich etwa in eine Therapie, weil ich heterosexuell bin und wegen den Folgen der ganzen Misshandlungen, die mir zugestoßen sind, keine Partnerin mehr finde? Weil ich isolierter lebe, oder mich vor meinem Orgasmus ekle? Antwort: Nein, da keine Triebe.

      Kurz: Wegen fehlender Partner muss nicht jeder in Therapie. Auch nicht-pädophile bekommen manchmal keine Partner im Leben. Das ist halt nun mal so. Aber darum hat man nicht automatisch fatale Triebe. Das wäre eine fatale Suggestion. Darum muss nen Pädo auch nicht erzählen, dass er einer ist, wenn er eh keine Triebe hat.
      Uff.
      Es ist nur ein Teil der Therapie bei Pädophile, zu lernen, dass man niemals eine glückliche Beziehung und niemals eine erfüllte Sexualität haben wird.
      Verstehst du? Niemals! Der Vergleich mit Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, "Vermittlungshemmnisse" haben, ist hier unredlich. Die Ablehnung der Gesellschaft nur aufgrund der Pädophilie ist auch ein Teilaspekt.

      Und dann schau mal hier: kein-taeter-werden.de/story/inhalte.html

      Es ist komplex.
      "Wer die psychiatrische Sprache beherrscht, der kann grenzenlos jeden Schwachsinn formulieren und ihn in das Gewand des Akademischen stecken!" Gert Postel
    • Jack wrote:

      Pädophilie ist ein starkes Wort und sich damit selbst zu beschriften oder beschriftet zu werden ist hart. Man kommt so schwer wieder aus solchen Fahrrinnen hinaus. Und in Zeiten des Internet kann man es sich sehr einfach in seiner Schublade gemütlich machen und bereits vorhandene Neigungen so verstärken.
      Ein interessanter Punkt, den du ansprichst.
      Ein Grund mehr, Pädophilie als krankheitswerten Zustand zu akzeptieren und Pädophile als Menschen, die große Probleme haben, zu akzeptieren und als gleichwertigen Teil der Gesellschaft anzuerkennen.
      Dürfte die Gefahr verringern, dass sich Betroffene in eine Community-Blase flüchten, die im schlimmsten Fall Kindesmissbrauch gemeinschaftlich relativiert und fördert.
      Stichwort: NAMBLA
      Wäre auch ein weiterführendes Thema, dass Gruppen wie NAMBLA den meisten pädophilen Menschen und vorallem auch Kindern schaden.

      Wetten, dass der Pädophile in den Videos am Threadanfang keine Strafmilderung oder gar -freiheit bei Kindesmissbrauch für Pädophile fordern würde?
      Die Strafverfolgung schafft zum Glück weitere Hemmnisse, Täter zu werden.

      Jack wrote:

      1. Sexuelle Handlungen sollten immer nur freiwillig und mit Erlaubnis durchgeführt werden.
      Du meinst hoffentlich sexuelle Handlungen zwischen zwei oder mehr Personen. ;)
      Oder hast du als Teenager jemanden um Erlaubnis gefragt, Mütze-Glatze mit dir selbst zu spielen?

      Jack wrote:

      2. Die gesetzlichen Mindestalter stellen die Grenze dar (am Besten wäre natürlich die Grenze von 18 Jahren!)
      Das ist doch Käse.
      Ich hatte mein erstes Petting mit einem gleichaltrigen Freund mit 11 oder so. Sollte das illegal gewesen sein?
      Hier ist Differnzierung nötig, die es per Gesetz zum Glück auch gibt.
      Wenn ein 19-jähriger z.B. eine 17-jährige Freundin hat, dann sollten die beiden schon tun können dürfen, wozu sie beide Lust haben.

      Übrigens geht es bei Pädophilie, um zum Thema zurückzukommen, darum, dass Erwachsene auf Kinder vor der Geschlechtsreife stehen.
      Um mit einem Mythos aufzuräumen:
      Ein 50-Jähriger z.B., der mit einer 15-Jährigen anbändelt, ist nicht pädophil, sondern allenfalls...nun ja...ungehobelt.

      Jack wrote:

      Idealerweise, und da muss ich Lydia, recht geben, sollte man über sein Problem offen reden dürfen
      Schön.
      "Wer die psychiatrische Sprache beherrscht, der kann grenzenlos jeden Schwachsinn formulieren und ihn in das Gewand des Akademischen stecken!" Gert Postel
    • Hundertwasser wrote:

      Na ja Pädophilie mag zwar eine Krankheit sein, aber ich muss zugeben, dass ich doch den Kontakt zu Leuten meiden würde, die sich als pädophil bezeichnen. Prinzipiell glaube ich, dass jeder Mensch nicht per se gut oder böse ist. Allerdings und da bin ich ehrlich: Habe ich eine Abneigung vor Menschen, die pädophil sind.
      Merkste selber?

      Hundertwasser wrote:

      Jeder Mensch, der keinen Wahnvorstellungen unterliegt, kann Verantwortung für sein Handeln übernehmen.
      Sicher. Es ist aber sehr veranfacht. So hat ein trockerner Alkoholiker z.B. zwar auch Eigenverantwortung, nicht rückfällig zu werden, aber wer will ihm ernsthaft Vorwürfe machen, wenn er schwach wird.

      Und dass Pädophile, die doch Täter werden, was eben nicht zwingend der Fall sein muss, (Ich kann es nicht oft genug betonen), Verantwortung für ihr Handeln übernehmen müssen, ist doch wirlich etwas, was hier nicht ernsthaft diskutiert werden sollte.
      "Wer die psychiatrische Sprache beherrscht, der kann grenzenlos jeden Schwachsinn formulieren und ihn in das Gewand des Akademischen stecken!" Gert Postel
    • Nö, merk ich nicht.

      Find nur bisschen seltsam, dass man jetzt die armen Pädos bemitleiden soll. Es gibt übrigens auch viele, die das noch toll finden, sich gegenseitig Tipps geben usw. Da find ich das Bild vom armen Pädo, der sich reuevoll therapieren lassen möchte, doch ein bisschen vereinfacht.
    • Lydia wrote:

      Ein Grund mehr, Pädophilie als krankheitswerten Zustand zu akzeptieren und Pädophile als Menschen, die große Probleme haben, zu akzeptieren und als gleichwertigen Teil der Gesellschaft anzuerkennen.
      Ich weiß nicht...
      heutzutage wird alles mit irgendeiner "Krankheit" entschuldigt, obwohl kein Wissenschaftler dieser Welt sagen kann, wo genau jetzt eigentlich die medizinischen Ursachen dafür liegen.
      Für mich ist ne Krankheit etwas, was sich messen lässt, und was man eindeutig auf biologische/chemische Prozesse zurückführen kann. Und nicht irgendwelche Probleme, die sich nur im Kopf des Betroffenen abspielen, und die in erster Linie von einer schiefgelaufenen, ungesunden Sozialisation herrühren, und nicht davon, dass man sich mit irgendeinem Virus oder Bakterium infiziert hat.

      Die meisten Dicken sind für mich nicht "krank", sondern die fressen einfach zu viel, treiben zu wenig Sport und haben sich selbst nicht genug unter Kontrolle. (In manchen Fällen ist natürlich auch ein gestörter Stoffwechsel schuld, dann ist das natürlich eine Krankheit. Aber der Durchschnitts-Dicke hat sich glaub seinen Zustand eher selbst zugefügt durch dickmachende Lebensgewohnheiten)
      Alkoholiker sind nicht krank sondern saufen zu viel, weil sie nie gelernt haben, wann man besser aufhören sollte.
      Genauso im Bezug auf gewisse Formen von Autismus, und diverse psychische Störungen wie Borderline etc.. Das ist ja heute schon eine Mode-Diagnose, dass jedes sozial bisschen auffällige Kind oder Teenie gleich als Asperger oder ADHSler bezeichnet wird, oder was sie sich sonst noch alles für schicke Bezeichnungen ausgedacht haben. Aber die meisten dieser Leute haben einfach nur ein gestörtes Sozialverhalten entwickelt, aufgrund vielfältiger sozialer Ursachen, und ich würde das nicht als "Krankheit" im medizinischen Sinne betrachten, und finde auch, dass es den Betroffenen oft nicht gerade hilft, wenn man ihnen ständig sagt: "Ja, du bist halt so geboren worden, das kannst du nicht ändern. Du bist eben krank bzw. behindert."
      In manchen Fällen wäre es glaube ich besser, man würde die Leute mal richtig durchschütteln und denen sagen "Wach endlich auf! Du hast dein Leben selbst in der Hand und kannst es jederzeit ändern", anstatt ihnen durch so eine pseudo-medizinische Diagnose eine Art Freifahrtschein dafür zu geben, dass sie nicht an sich selbst arbeiten und einfach nur phlegmatisch vor sich hinvegetieren.

      Und nein, damit will ich jetzt keine bestimmte Person hier im Forum ansprechen. Das war nur ein Beispiel.
      Und ich hab auch nix gegen Pädophile, sondern meine Meinung ist klar "Sex soll jeder haben dürfen mit wem er will, so lang es auf beiderseitigem Einverständnis beruht, unabhängig von Alter, Geschlecht, Verwandtschaftsverhältnis oder Tierart". :D
      Ich hoffe, das ist soweit jetzt angekommen, und dass ich nicht ständig für alles, was ich hier schreibe, gleich noch einen mehrseitigen Disclaimer-Text anfügen muss.
    • Hundertwasser wrote:

      Nö, merk ich nicht.
      Weil du gerne auf Minderheiten spuckst, wenn es gesellschaftlich akzeptiert ist.
      Solche Leute braucht das vierte Reich.
      Ich befürchte, dass du dich nicht einmal dafür schämst.

      Dian wrote:

      Für mich ist ne Krankheit etwas, was sich messen lässt, und was man eindeutig auf biologische/chemische Prozesse zurückführen kann.

      Dian wrote:

      Alkoholiker sind nicht krank sondern saufen zu viel, weil sie nie gelernt haben, wann man besser aufhören sollte.
      :lol:

      Hach Dian, zu deiner grenzenlosen Blödheit fällt mir nichts mehr ein.
      "Wer die psychiatrische Sprache beherrscht, der kann grenzenlos jeden Schwachsinn formulieren und ihn in das Gewand des Akademischen stecken!" Gert Postel