Überbevölkerung

    • Ja, so habe ich das auch verstanden und da bin ich auch genau deiner Meinung. Der von dir zitierte Satz war auch nicht als Negierung deiner vorherigen Aussagen gedacht. Wollte das einfach nur nochmal unterstrichen haben. Das "aber " lässt auf einen Widerspruch meinerseits schließen, da gebe ich dir Recht. Ist etwas unglücklich formuliert in einem Satz.
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • Mehr Menschen = mehr Probleme.
      Wir brauchen eigentlich gar keine langen Worte verlieren.

      Man braucht sich nur fragen: möchte ich in einer Hochhaussiedlung leben, in der Häuser gleich mal 500 Bewohner haben, oder reizt einem doch vielleicht die Ortschaft am Waldrand im eigenen Haus? Instinktiv wird sich der Mensch für letzteres entscheiden.

      Denselben Gedankengang kann man auch bei eigenem Nachwuchs aufstellen. Objektiv betrachtet ist das alles schon eine ziemlich eindeutige Sache.

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    • mi san thrope wrote:

      Ein nachhaltiges Wirtschaftssystem, ohne Profitdenken, welches auf Kooperation anstatt Konkurenz basiert und nach ökologischen statt ökonomischen Standards ausgerichtet ist, wird jede Zahl einer Bevölkerung absichern können und ist nicht auf eine gewisse Größe beschränkt.
      Äh, doch. Die Erde ist nicht unendlich groß, d.h. es gibt eine maximale Anzahl an Menschen, die nachhaltig, nach deinem System hier leben kann.
      Mit idealen Menschen, die sich total super verhalten, mag das eine astronomische Zahl sein (Wobei ich nicht erkennen kann, weshalb mehr Menschen ein besserer Zustand der Welt sein soll. Nach dem großartigen Philosophen David Benatar ist die für alle Menschen optimale Bevölkerungsanzahl = 0).
      Leider teilen wir unseren Planeten mit diesen Menschen:

      »Umweltschützer« fällen Bäume im Hambacher Forst

      Somit sollte man die Anzahl der hier lebenden Menschen möglichst klein halten!
    • Ich werfe mal einen anderen Gedanken in den Raum: Der Wunsch nach vielen Nachkommen war historisch immer entweder aus der Not geboren (Existenzsicherung) oder ein Ausdruck von (patriarchaler) Herrschaft (Weitergeben der eigenen "edlen" Gene). Im Grunde ist "Überbevölkerung" auch nur ein Symptom für wenig wünschenswerte gesellschaftliche Zustände. Und anstatt wieder einmal nur an Symptomen anzusetzen, sollte auch hier wieder der Blick für zugrunde liegende Missverhältnisse geschärft werden.
      Das inkonsequente Gelaber von "Misanthropie" ignoriere ich an dieser Stelle mal. Wer Menschen ausweichen will, kann dies immer noch einigermaßen gut tun, vor allem als privilegierter Bürgersohn. Und irgendwie frustriert es mich schon langsam aber sicher, dass es scheinbar heute keine Philosophen mehr gibt, die tatsächlich irgendetwas Intelligentes oder substanziell Neues bzw. Innovatives zu drängenden Fragen formulieren könnten.
      Why do we fall?
    • Lonewolf wrote:

      Und irgendwie frustriert es mich schon langsam aber sicher, dass es scheinbar heute keine Philosophen mehr gibt, die tatsächlich irgendetwas Intelligentes oder substanziell Neues bzw. Innovatives zu drängenden Fragen formulieren könnten.
      Hey, das nehme ich als persönliche Beleidigung ;)

      Aber ernsthaft, Intelligentes gebe ich schon von mir, wenn es auch unglaublich schwierig ist, substantiell Neues zu formulieren. Das haben viele vor uns und viele gleichzeitig mit uns bereits gemacht. Auf jede Idee, auf die man selbst kommt, kommen zeitgleich höchstwahrscheinlich tausend andere. Oder denkst du Aristoteles war besonders klug und weise? Der war halt einer der ersten der viele Gedanken aufgeschrieben hat - und im Gegensatz zu vielen anderen Schriften, sind seine bis in die Neuzeit erhalten geblieben.
    • Neue Fragen, neue Antworten und Ansichten? The truth is out there. Es gibt ganz einfach Dinge, die sind so, wie sie formuliert wurden, noch immer wahr. Dafür braucht man keinen neuen Aufguss oder gezwungenen Umweg, weil am Ende das Ergebnis doch dasselbe ist. Es gibt objektiv betrachtet keine Begründung FÜR eigenen Nachwuchs oder eine steigende Weltbevölkerung. DAGEGEN gibt es hingegen sehr viele. CO2-Reduktion ist einer, wenn man auch über die Bedeutungskraft durchaus streiten kann.
    • "Die Unity ist ein Ort für alle, die sich nach einer gerechteren & freieren Gesellschaft sehnen." Scheinbar ist das bei Vielen hier nicht mehr fest verankert und Sie schmollen nur noch aufgrund der achso bösen Realität. Wer mir meinen letzten Funken Hoffnung an eine bessere Realität mit Inkonsequenz gleichsetzt, der sollte doch vielleicht einmal überlegen, wieso es dieses Forum hier gibt. Ist es nur für verkappte Philosophen, die in ihrer Expertensprache gerne hochkomplexe Themen ausdiskutieren oder für alle die, die auf der Startseite explizit genannt werden.
      Wenn du, LoneWolf, die Philosophen vermisst, die mehr Substanz in gewisse Diskussionen bringen, warum gehst du dann nicht mit gutem Beispiel voran und zeigst uns, wie du dir das genau vorstellst. Achja richtig. Alleine ist es ja langweilig im Expertensolo !
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!