Videospiele

    • Könnt ihr dem kommenden Online-Titel Fallout 76 etwas abgewinnen? Ich werde es mir wohl mal holen und ausprobieren. Auch wenn mich Multiplayer-Aspekte eher abschrecken, der Name Fallout reicht schon bei mir, um mein Interesse zu wecken (bis auf den Strategie-Ableger (EDIT: sowie Shelter & Brotherhood of Steel, ganz vergessen) habe ich bisher alle Teile gespielt). Wie ich das verstanden habe, soll es auch jede Menge Möglichkeiten geben, die Welt auf eigene Faust zu erkunden. Die Welt ist ca. 4x größer als die von Fallout 4, also genug Stoff zum Erkunden gibt es. Auch ist die Spieleranzahl pro Server auf 24 begrenzt, das halte ich auch im Hinblick auf die Größe der Spielwelt für sehr angenehm.
      Viele zerreißen das Spiel ja schon im Vorfeld. Aber ich warte mal ab. Wenn das Spiel viel von dem beinhaltet, was ich an der Fallout-Reihe so liebe (viel erkunden, Charakter aufstufen und verbessern, viel looten zB.), dann bin ich schon zufrieden. Mal gucken.

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    • Ich steh auf Spiele mit Endzeitsetting und bin durchaus an Fallout 76 interessiert. Allerdings frage ich mich, wie das mit Storymissionen im Multiplayer funktionieren soll. Wenn der Mitspieler z.b. schnell weiterkommen will, weil er ne Mission schon kennt oder kein Interesse an der Story hat, muss ich dann auch schnell weiterrennen oder zurückbleiben. Oder ich muss immer jemand passendes parat haben, der brav wartet bis ich alles zuende gelesen habe xD. Da könnte man auch einfach ne koop mod für fallout 4 machen, sieht auch aus wie fallout 4...
      Nur auf pvp gehen klappt anscheinend auch nicht wirklich, weill man ja eher bestraft wird, wenn man es wagt, nen spieler gegen seinen willen anzugreifen. Da befürchte ich, dass das im multiplayer ne nervöse Hetzjagd nach ep und loot wird, während man solo weniger story als in einem richtigen singleplayer fallout geboten bekommt, ohne den nervenkitzel eines spiels mit ernstzunehmender bedrohung durch andere spieler wie in dayz z.b.
      Ich seh noch nicht so richtig, warum ich nen haufen kohle dafür hinlegen sollte, aber ich beobachte das erstmal weiter.
    • -Ya- schrieb:

      Ich steh auf Spiele mit Endzeitsetting
      Diesbezüglich spiele ich gerade "Mad Max" und kann das wärmstens empfehlen (ich weiß, ist schon paar Jahre alt). Die Programmierer haben ganze Arbeit darin geleistet, die Endzeitwelt aus den Filmen glaubhaft in ein Spiel zu transformieren. Die Neben-Charaktere sind alle total gestört, aber auf ihre Art glaubwürdig, und sie passen perfekt in diese gestörte Welt, in der alle Zivilisationsmasken von den Menschen abgefallen sind und sich alles nur noch um die Erfüllung der absoluten Grundbedürfnisse dreht. Essen, Trinken, Kämpfen und Auto fahren.
      Das Spiel geht da sogar fast noch weiter als die Filme, und Autos werden zu regelrechten Heiligtümern erklärt, die sprichwörtlich angebetet werden.
      Und wenn man sich heutzutage die Gestalten anschaut, die nachts an der Tanke rumhängen und ihre tiefergelegten Karren zur Schau stellen, dann sieht man: So weit ist die Realität gar nicht mehr von diesem Zustand entfernt. ^^ Im Grunde warten die doch alle insgeheim nur auf einen großen Knall, damit sie dann endlich auch die lästige Zivilisationsmaske abstreifen können, und einfach wahllos Frauen rauben und in Käfige stecken können, abgeschlagene Köpfe auf die Kühlerhauben ihrer Autos montieren, und sich ihre eigenen Körper verstümmeln mit Haken und Ketten, weil einfache Tattoos viel zu uncool geworden sind.
      Es ist eine kranke Welt, die Welt von Mad Max... aber irgendwie denke ich, es ist zumindest eine ehrlichere Welt, in der keiner mehr gezwungen ist, höheres geistiges Wesen zu spielen, sondern wo jeder einfach das Tier in sich rauslassen darf und alles nehmen, was er kriegen kann, ohne sich von irgendwem ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen. Das hat mir wohl früher auch schon immer an den Filmen gefallen.
    • Mad Max hab ich ein paar Stunden gespielt weil es bei den monatlichen Playstation Plus Spielen dabei war, ich fand die Atmosphäre auch sehr gelungen aber die Autofahrerei war nix für mich. Deshalb dümpelt es jetzt auf meinem kilometerhohen Stapel der Schande von Spielen, die ich irgendwann mal weiterspielen will, wenn ich genug Zeit habe (also höchstwahrscheinlich nie).
      Wer Endzeitaction mit Autos mag, sollte sich übrigens auch mal Rage aus dem Jahr 2011 angucken.
    • Das finde ich auch interessant,schon allein wegen der realistischen Optik, die mich an mein heiß geliebtes Dayz erinnert. Ist aber bei Release komplett an mir vorbeigegangen (World of Warcraft verbrennt hervorragend Zeit für andere Spiele xD). Vor 2 Jahren oder so hab ich das für mich und meine Frau gekauft um es zusammen zu zocken, was dann irgendwie nicht geklappt hat und seitdem verstaubt es irgendwo.
    • S.T.A.L.K.E.R. ist sicherlich kein schlechter Shooter - aber mich stört einfach, dass EIN SHOOTER GAME auf der genialen (Stimmung der) Verfilmung des Buches >Picknick am Wegesrand< gemacht wurde: >Stalker<, von Andreji Tarkowski, gehört aufgrund der meditativ ruhigen Machart und einigen Monologen (in dieser märchenhaften Story) zu meinen persönlichen Lieblingsfilmen. Das ist wie >Momo - das Shooter Game!< oder >Ronja, die Räubertochter - das Shooter Game< oder >Der kleine Prinz - das Shooter Game<. Egal, wie realistisch darin Leute umgebracht werden können: Das geht mir ungefähr 76 Schritte zu weit! Stattdessen versuchte ich mich kürzlich an >Call of Cthulhu<, einer Art von düsterem Detektiv-Horror Game, und spielte ein bisschen in >Alien Isolation< weiter. Außerdem wiederholte ich 3 Kapitel aus >Dihonered 2< und zockte erneut in >Wolfenstein - The new Order< rein. Aus purer Langeweile.
      Irgendwie Schade, dass >Red Dead Redemption 2< vorläufig nur auf der Playstation 4 spielbar wäre, die mir kürzlich abhanden kam... ...zockt das gerade einer von euch?
      :gamer:
    • Ok, den Film kenne ich gar nicht x)) Muss ich mir mal geben. Wieder ne riesen Lücke !
      Mir geht es bei Stalker weniger um realistisches Töten, sondern um die Atmosphäre im Spiel. Das ganze drumherum ist so mystisch und magisch. Endzeit halt eben. Ich finde ja die Realität um Tschernobyl und Pripyat auch sehr anziehend und würde da gerne mal einen Ausflug hin unternehmen. Man hat ja sonst nix zu tun. Oder so.


      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • Jaaa, stimmt schon. Die aus Stalker geklaute Atmosphäre ist sicherlich geil. Aber auch das mit Tschernobyl...

      URSPRÜNGLICH heißt es im Film ganz klar, dass es keine Rolle spielt, wie die Zone (- eine farbige Welt der Phantasie des Unterbewusstseins -) in unsere graue Realität hinein kam: Es könnten Außerirdische gewesen sein, die nach einem Picknick auf der Erde, ein paar ihrer Überreste wie Abfall herumliegen ließen, es kann ebenso die ungeahnte Folge einer nuklearen Katastrophe gewesen sein - man weiß einfach nicht, wie es zur Entstehung dieses magischen Bereichs auf der Erde kam, denn es spielt einfach überhaupt keine Rolle. Alles was zählt, sind die Gerüchte, die mit der Zeit über diese seltsame Zone entstanden sind: Die zahllosen, missglückten Versuche des Militärs, ihre Geheimnisse mit Gewalt zu entreißen, ihre ständig wechselnden Fallen und Wege, der Geist in dieser Zone, der auf alle Anwesenden reagiert, sowie natürlich das reizvollste Gerücht von allen: Das es in der Zone einen versteckten Raum gäbe, in dem die innersten, privatesten Wünsche einer jeden Person, zu handfester Wahrheit werden - sowie möglicherweise zu Geld, Macht, Wohlstand und Reichtum.
      Aber schau dir den Film lieber selber mal in aller Ruhe an, wenn du ihn wirklich noch nicht kennst. Ein Kammerspiel mit fünf wichtigen Hauptcharakteren, die man zum Verständnis des Gesamtwerks, allesamt begreifen lernen muss.
    • Neu

      Habe >Call of Cthulhu< jetzt doch zu Ende durchgezockt. Für ein Low-Budget Indi-Game war es letztendlich gar nicht soo schlecht. Hübsche Bilder, düstere Stimmung, Lovecraft Story - und mehr Entscheidungsmöglichkeiten, als ursprünglich gedacht. Lediglich der erste Kampf mit dem Shambler und eines der Rätsel waren mir etwas zu kompliziert: Der Rest war schnell und leicht durchzockbar. Und die Gemälde der Hauptprotagonistin gefielen mir ebenfalls sehr gut.



      Auch >The sinking City< könnte für Lovecraft Interessenten ganz spannend werden...