Karriere mit Zukunft (manchmal einer kurzen) !

    • Karriere mit Zukunft (manchmal einer kurzen) !

      Die BW hat schon wieder den Arsch offen. Diese affigen grünen BW Plakate haben in den letzten Jahren nicht gereicht.
      Dieser Scheissverein muss schonwieder seine abgrundtiefe Blödheit unter Beweiß stellen.

      Mulitplayer at its best
      Mehr Open World geht nicht

      Zur GamesCom hat sich die BW wohl gedacht, bei den Gamertrotteln können wir richtig gut auf Kanonenfutterschau gehen und Nachschub rekrutieren. Sie scheinen wahrhaftig nicht zu begreifen, dass Kriegsszenarien nicht mit virtuellen Gameplays gleichzusetzen sind. Aber schlechte Publicity, ist immer noch besser als gar keine. Das weiß auch Flinntenuschi schon länger.
      Deutschland sollte es Costa Rica gleich tun, und diese lächerliche Gurkentruppe einmotten. Marinehubschrauber die nicht über Wasser fliegen können, ein Sturmgewehr, welches nicht geradeaus schießt. Ein Militärtransporter (A400m) der 2 Panzer zuladen kann, welche aber vom Gewicht her IMMER das zulässige Gesamtgewicht überschreiten. Als Kabarettnummer geht die BW gerade noch so durch. Und das ist auch gut so.

      Mein Parteivorsitzender Martin Sonneborn hat hier den allergrößten Coup gelandet, mit seiner Forderung nach einer EU weiten Waffenkrümmungsverordnung. Nicht nur Gurken und Bananen sollten so genormt sein. Auf je 10cm Lauf kommt somit 1cm Krümmung. Das Hecklar & Koch im vorauseilenden Gehorsam schon Jahre vorher hier den Trend erkannt haben, macht sie nur noch sympatischer.

      Schwerter zu Pflugscharen & Sturmgewehre zu Essstäbchen

      HEIL BLITZKRIEG-USCHI !
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • Dem Laden fehlt der Nachwuchs, woran mag das nur liegen? Einerseits ja sehr löblich, dass dem so ist; war die Bundeswehr doch lange Zeit ein erstrebenswertes Ziel für Vollblutversager, die hier die nötige Anerkennung und eben auch das Herumkommandiert werden erfuhren, was sie schon so gewohnt waren. Manch liebestollen Vaterlandsbegeisterte fand man natürlich auch in ihren Reihen. Ein sicherer Arbeitgeber ist das Ganze ja auch, weil Krieg ist ja immer irgendwo.

      Dann jedoch muss irgendwas passiert sein. Ob es an der Wehrpflicht lag, die ausgesetzt wurde und so weniger Leute unter Zwang mit diesem Verein in Berührung kamen? In jedem Fall heißt es seither Klinkenputzen. Sie gehen in Schulen, positionieren sich auf Volksfesten, starten einen eigenen Youtube-Kanal.... und jetzt hatte die Marketingabteilung tatsächlich den naheliegendsten aller Gedanken: wer Spiele mit Waffen gern spielt, der spielt womöglich auch gern an der Waffe.

      Meine Prognose: demnächst sind dann die Schützenvereine dran und danach die Freibäder mit gesponserten Wasserpistolen mit aufgedruckten QR-Code - für weitere Informationen.
    • Diese Rekrutierungsfutzies müssen konsequent mit Schaumstoffschlägern verprügelt werden.
      Genau so, dass sie keine Schmerzen verspüren aber dennoch nach kurzer Zeit schon dermaßen genervt sind, dass sie das Weite suchen. Ich hasse diese Typen. Das ist der gleiche Schlag von Deppen, wie beim Ordnungsamt. PFUI DEIWEL !

      Was geht nur in deren Köpfen vor. Als Hartassi mit Bier in der Hand jeden Tag auf der Parkbank, würde ich um den Faktor 100000 weniger Scham empfinden, als bei dieser elenden Berufung.
      Ich raff das einfach nicht !
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • Ich glaube, Soldat kann man nur werden, wenn man bereit ist gleichzeitig alle Skrupel, wie auch seine bis dahin noch vorhandene Moral und freien Willen abzugeben. So hört man es ja immer wieder, wie fast schon stolz damit angegeben wird, dass man als Soldat bedingungslos gehorche und Befehle ausführt. Also da kann doch wirklich etwas nicht richtig laufen im Kopf.
      Ich glaube nicht, dass der Mensch für ein derartiges Handeln geschaffen wurde. Das NATÜRLICHE Handeln wäre ein anderes. Insofern ein zweifelhafter Ruhm, dass militärischer Drill jahrtausendelange Evolution in ein paar Dienstjahren umkrempeln kann.
      Scheinbar ist das alles aber nur zu ertragen, wenn man ab und zu dann doch mal ausbricht. So tötet man vielleicht ausversehen mal ein paar Zivilisten mit, alternativ kam es auch schon vor, dass ein Soldat komplett Amok gelaufen ist oder Suizid beging. Vor allem im Falle einer Besetzung, wenn man keinen unmittelbaren Angriff fährt, scheint das Soldatenleben recht trist zu sein, weil man dann die antrainierten Verhaltensweisen nicht mehr ausleben kann. So wie ein Kampfhund, der auf Menschen abgerichtet wurde, dann aber in seinem Zwinger versauert. Wir erlebten das einst beim Folterskandal im Abu-Ghuraib Gefängnis in Bagdad. Reue empfand von denen übrigens keiner. Der eine Typ von damals ist übrigens mit einer verheiratet, die da genauso mitgemacht hat. Mit einer anderen hat er zusammen ein Kind.

      Ob das wohl schon einen Berufswunsch hat?
    • Ja, diese Entwicklung und Umkehrung ist schon krass. Ich möchte das nicht entschuldigen, aber dafür gibt es Gründe. Zum einen liegt es daran, dass die Größen der Armeen momentan viel kleiner sind, als sie es zur Zeit des ersten und zweiten Weltkrieges waren. Damals kämpften auf beiden Seiten größere Milionenheere. Insgesamt war die Zahl der Soldaten eine zweistellige Millionengröße. Heute haben die Heere von Russland und USA jeweils insgesamt mit Reserve ca 1 Million Soldaten, die aber niemals alle zu einem Einsatz kommen. Die für den Irakkrieg insgesamt eingesetzten ca 300.000 Soldaten je auf beiden Seiten, waren wohl die größte Ansammlung von regulären Soldaten in den letzten Kriegsschauplätzen. Das ist um einiges kleiner als vor 100 Jahren. Das liegt einmal an Kostengründen und daran, dass die Armeen immer mehr automatisiert sind und der Mensch oftmals ein Unsicherheitsfaktor ist. Menschen machen Fehler. Sie treffen falsche Entscheidungen. Friendly Fire ist meist höher als der Feindbeschuss. Haha. Zum anderen liegt es aber auch daran, dass es mittlerweile keine richtige konventionelle Kriegsführung mehr gibt, in der sich Feind und Feind auf dem Schlachtfeld treffen und beide einen Abnutzungskrieg beginnen. Diese Kriegsführung ist der asymetrischen Kriegsführung gewichen und so kommt es, dass sich die Kriegsschauplätze immer mehr in bewohnte Gebiete verlagern.
      Menschen dienen als Schutzschilde. Aber in den meisten Regierungen sind 90% Kollateralschäden schon lange akzeptiert und ein notwendiges Übel. Es ist ja nun auch so, dass mit den vielen hochgerüsteten Armeen ein Hammer geschaffen wurde, der seinen Amboss sucht. Und dieser Hammer möchte auch in Friedenszeiten auf den Amboss schlagen. Das wird er solange tun, bis der Hammer eingeschmolzen wird und man aus ihm andere sinnvollere Geräte baut. Dwight D. Eisenhower hat schon in den 50er Jahren vor einem sich selbst antreibenden und sich verselbstständigen militärisch industriellen Komplex gewarnt. Dieser ist in den USA wohl am größten. Aber es gibt auch in genügend anderen Staaten solche Entwicklungen in denen die Falken immer mehr die Überhand gegenüber den Tauben gewinnen.
      Wenn es darum geht, dass die meisten Soldaten im Vietnamkrieg des Tötens überdrüssig waren und lieber daneben schossen, als dem Feind zwischen die Augen, dann dürfte das wohl auch ein Grund gewesen sein, die allgemeine Wehrpflicht als Rekrutierungsmittel abzuschaffen. Wer sich freiwillig zur Armee meldet ist wohl eher bereit, den Feind auch mit "Blei" zu attackieren, als jemand, der dazu gezwungen wurde.
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!

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    • daryus wrote:

      Zum zweiten möchte ich, fast schon entschuldigend für die Berufssoldaten, hinzufügen, dass (vor allem im Vietnam Krieg) festgestellt wurde, dass 9 von 10 Soldaten absichtlich daneben zu schießen versuchen, wenn der Mordbefehl kommt.
      Die Frage ist immer, worauf solche statistischen Zahlen beruhen; lassen sich diese doch im Grunde gar nicht erfassen.
      Das Gegenbeispiel dazu allerdings schon.
      Am 16. März 1968 hatte eine Gruppe US-amerikanischer Soldaten der Task Force Barker den Auftrag, Mỹ Lai, Dorf Sơn Mỹ, Kreis Sơn Tịnh, Provinz Quảng Ngãi einzunehmen und nach Kämpfern des Vietcong zu durchsuchen, da die Bewohner aus Sicht des US-Militärs als potenzielle Unterstützer des Vietcong galten.

      Die Soldaten vergewaltigten Frauen und ermordeten fast alle Bewohner des Dorfes: 504 Zivilisten, darunter zahlreiche Kinder, Frauen und Greise. Auch sämtliche Tiere wurden getötet. Nur wenige Soldaten verweigerten den Befehl zum Mord. Erst der US-Hubschrauberpilot Hugh Thompson, der sich auf einem Aufklärungsflug befand, zwang die Soldaten, elf Frauen und Kinder zu verschonen: Er drohte, seine Bordschützen Glenn Andreotta und Lawrence Colburn mit dem MG auf die amerikanischen Soldaten feuern zu lassen, wenn diese weiter töteten. Dann brachte er die Geretteten in Sicherheit. Für ihr Eingreifen wurde die Hubschrauberbesatzung ausgezeichnet; die Ehrungen wurden dreißig Jahre später mit der Soldier’s Medal aufgewertet.

      Nur vier Soldaten wurden vor ein Militärgericht gestellt. Lediglich Calley wurde von einem Gericht am 31. März 1971 zu lebenslanger Haft verurteilt, die aber durch den US-Präsidenten Richard Nixon bereits am darauffolgenden Tag in Hausarrest umgewandelt wurde, ehe er ihn 1974 vollends begnadigte.
    • Wie viele hier im Forum waren denn überhaupt einmal beim Bund?
      Ich war 10 Monate dabei und hab scheinbar als einziger eine weniger negative SIcht darauf.

      Unmensch wrote:

      So hört man es ja immer wieder, wie fast schon stolz damit angegeben wird, dass man als Soldat bedingungslos gehorche und Befehle ausführt.
      Als Beamter muss ich das jetzt prinzipiell auch, aber bedingungslos war früher. Das Grundgesetz steht über dem Befehl des Vorgesetzten. Du hast das Recht und die Pflicht Befehle zu hinterfragen und sogar zu verweigern, wenn du dich damit strafbar machen würdest. Lernt man alles in der Grundausbildung.

      Tatsächlich bin ich kein Fan von der althergebrachten Taktik. Alleine die Technik führt aber schon dazu, dass es das klassische Kanonenfutter nicht mehr gibt. Reine Masse entscheidet heute weniger als die besseren Waffen.

      Aber unabhängig von der aktuellen Wehrfähigkeit oder was manche moralisch gegen die Bundeswehr haben, solange wir nicht einen weltumspannenden "demokratisch- freiheitlichen" Staat haben, ist sie eines der wenigen Dinge, die zwischen uns und z.B. islamistischen Armeen steht. Wenn wir aufhören Waffen zu entwickeln und die Bundeswehr zu unterhalten, was hält dann z.B. den IS oder die vielen Splittergruppen auf bis nach Deutschland vorzurücken?

      Eine reine europäische Verteidigungsarmee, die in Europa die Außengrenzen sichert, sehe ich als unabdingbar, zumindest bis wir aufhören Waffen und vor allem auch Munition ins Ausland zu liefern (Oder kennt ihr den neuesten arabischen Panzer? Geländewagen? Flugzeug? - Okay, es gibt zumindest Panzer, hab nachgeschaut, aber meist nur billige Kopien der uralten russischen und amerikanischen Panzer)

      Wenn alle hier gegen die BW sind, was ist denn eure Alternative? Sich mit sklaventreibenden, Köpfe abschlagenden IS-Kämpfern zum Kebab treffen und unsere Unterwerfung unter die Scharia verhandeln?
    • Bisher musste die BW noch nicht im Inland tätig werden um Islamisten von Terroranschlägen abzuhalten. Ich bin mir fast sicher, dass diese wohl auch eher künftig gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt wird, als gegen Islamisten. Die Islamisten haben überhaupt nicht die Logistik um hier richtig herumzutrollen. Und die Bundeswehr besitzt wiederum keine Kompetenzen, um sich gegen eine Truppe zur Wehr zu setzen, die eine asymetrische Kriegsführung führt. Das hat man sehr schön in Afghanistan und dem Irak gesehen. Wie soll die BW denn hier Anschläge verhindern. Dafür hat die Polizei doch schon genügend Kompetenzen, indem sie Sturmtruppenlike durch die Innenstädte patroulieren. Soll die BW mit Panzern und Kettenfahrzeugen auffahren um den Selbstmordattentätern Angst einzujagen ?

      Im Endeffekt wurden die ganzen Musels meist mit westlicher Hilfe aufgerüstet. Nun müssen wir halt mit den Geistern klarkommen, die wir gerufen haben. Nicht, dass es ohne den Westen den politischen Islam nicht gäbe. Aber wir haben massiv daran Folge zu tragen, dass dieser so stark werden konnte, wie er es geworden ist. Das ging mit dem Iran los, dass man dort einen demokratisch gewählten Präsidenten gestürzt hat (53), zieht sich über Afghanistan (79), dem Irak (79) bis hin zum heutigen Syrienkonflikt. Immer wieder werden Menschen mit Waffen unterstützt, deren Werte in Bezug zu "unseren" soweit kompatibel sind, als das sie für "uns" die Drecksarbeit machen. Dass das aber IMMER nach hinten losgehen muss, sieht man heute mehr denn je.
      Ich kann immer wieder nur auf Costa Rica verweisen. Und die sind wahrlich kein Land von Amerikas Gnaden, welche im Zweifelsfall auf deren Hilfe hoffen könnten. Sie haben seit 1949 kein Militär, und man kann nicht gerade behaupten, dass sie deswegen nun schlechter dran sind. Ihr Vorteil mag sein, dass sie nicht gerade über viele Bodenschätze verfügen. Dass dies ein Segen für die sein kann, sieht man auch immer öfter. Nigeria, einer der bodenschatzreichsten Staaten in Afrika, ist nun nicht gerade glücklich mit Diesen !

      Hier eine Liste von Staaten ohne Militär ! Klar, solange Politik so geführt wird, wie wir sie zur Zeit erleben, ist das für geopolitisch aktive Akteure nicht wirklich eine Option, aber ich hoffe, dass so die Zukunft aussehen wird. Es warten weit mehr Herausforderungnen auf die Menschheit, als sich gegenseitig immer wieder in den Vorgarten zu pissen. Das ist echt übel und muss ein Ende finden.
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!