Astrophysik Astronomie Quantenmechanik

    • mi san thrope schrieb:

      Die Astrophysiker, wohl eine Sparte der besten Mathematiker
      ^^ Da fühl ich mich glatt geschmeichelt.

      Da ich im Hauptstudium in Astrophysik meine Diplomhauptprüfung gemacht habe, fühle ich mich direkt angesprochen. Kann mich aber nicht erinnern, dass da wahnsinnig viele Formeln drinnen waren (war schon lange her). Die richtigen Rechen-/Mathefreaks sind aber tatsächlich die theoretischen Physiker in der Astrophysik. Habe mal allgemeine Relativitättheorie belegt (übrigens beim Europaabgeordneten der ÖDP) - da hab ich nur noch Ricci-Tensor :waah: verstanden - und damit muss man rechnen, wenn man Planetenbahnen wirklich korrekt wissen will.

      Das mit den Finanztheoretikern glaube ich aber unbesehen. In BWL lernen die nur Formeln auswendig, ohne jegliches Verständnis. Auch die brauchen für ihr Mathematik für Vollid... äh ... für BWLer nur eine 4,0. Stell mir das so vor wie an der Fachhochschule "Höhere Mathematik 1", da wäre ich beinahe mal Dozent geworden (ging damals leider zeitlich schlecht) und hab deren Lehrplan gesehen - Da war nichts drin, was ich nicht bereits im Leistungskurs Mathe hatte. Wie gesagt, die brauchen nur ne 4,0 (= 40-50% richtige Antworten).

      All das wäre lustig, wenn das nicht heißen würde, dass wahrscheinlich mehr als 80% aller Hochschulabsolventen kaum Mathematik verstehen, dann aber später unsere Welt gestalten.
    • @ Jack

      Habe ich das richtig mitbekommen, dass du Lehrer bist. Was unterrichtest du denn da, wenn du in Astrophysik dein Diplom gemacht hast. Ist das an einer Schule oder einer Hochschule ? Ich fänd Pädagoge ja grausam. Hätte ich absolut keine Nerven dafür.
      Ich glaube ich würde nach paar Wochen AmokDrang verspühren !
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • Jack schrieb:

      All das wäre lustig, wenn das nicht heißen würde, dass wahrscheinlich mehr als 80% aller Hochschulabsolventen kaum Mathematik verstehen, dann aber später unsere Welt gestalten.
      Ich habe nun fast meinen Mathematik-Bachelor und bin gerade über die Aussage gestolpert xD
      Und es ist tatächlich so, dass diejenigen, die Methematik anwenden, kaum Ahnung davon haben und diejenigen die Ahnung haben, sie kaum anwenden. Und das ist auch durchaus begründet, da Mathematik a priori nichts mit der real existierenden Welt zu tun hat.
      „Dein Horizont ist sehr beschränkt, wenn du nicht darüber nachdenkst, wie beschränkt dein Horizont ist.“ [Philosophillip]
    • Ist wohl auch so, dass ein Großteil der Studenten eh nie wieder Differenzial und Integralrechnung anwenden muss. Es geht nur darum zu testen, ob sie fähig dazu
      wären, es anzuwenden. Generell musst und kannst du dir auch nicht alles merken, was man im Studium gelernt hat. Es reicht wenn du weist, wie du es, falls nötig, wieder erlernen könntest.
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • @ daryus

      Zu der ersten Dokumentation über "dunkle Materie" !
      Wie konnte überhaupt der Anteil unseres Universums bestimmt werden, der aus
      baryonischer Materie besteht ? Liegt das in der Beschaffenheit seiner Struktur, das heißt, dass dieser Anteil mit Strahlung interagiert ? Barionen unterliegen ja der starken als auch der schwachen Wechselwirklung, der Gravitation, sowie dem Elektromagnetismus. Somit gilt ihre Existenz als bewiesen.
      Die dunkle Materie konnte bislang nur indirekt über die Bewegungnen und Umlaufgeschwindigkeiten von den äußeren Sternen einer Galaxie belegt werden.
      Wie kommt man auf den Anteil von 5facher dunkler Materie gegenüber der Baryonischen und fast 3/4 des gesamten Universums in Form von dunkler Energie ?
      Sind das wieder fiese mathematische Berechnungen, die OttoNormalDenkender nicht nachvollziehen kann ?
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!