ARBEIT IST SCHEISSE !



    • WORK! WORK! (ENG)Difficult daily reality of the working classEveryday toiling and lots of problemsSystem created to enslave usMain task- turn you into a cattle!Work! Work! Work my friend!Maybe one day there will be a miracleWork! Work! Waste yourself in mudDon't open your mouth if not necessarySlave work, every day of work - like a sentenceDon’t want to lose your job? Shut your mouth my son!Boss – god and father thinks for all and decidesThose who dare to oppose him – will be fired!Work! Work! Work my friendMaybe one day there will be a miracleWork! Work! And keep quietMaybe they will leave you in peace
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • Unmensch schrieb:

      Lonewolf schrieb:

      die Attitüde bekommt man schon mit, wenn man sich auf Konzerten bzw "in der Szene" bewegt.
      Dürfte dann aber sicher auch die eine oder andere Überraschung gegeben haben.
      Ich werde jetzt nicht aus dem Nähkästchen plaudern *lol*

      Attitüde ist das eine, (Rockstar-)Realität das andere. Einfach mal z.B. nach Wolfdown googeln. Persönlich bin ich ja kein großer Freund von Bands, die von der Bühne herunterpredigen - "Message" hin oder her. Manches ist einfach in dem Format Rock-Konzert meines Erachtens fehl am Platz und eher Stimmungskiller anstatt Botschaft, die zum Nachdenken anregen soll. Und ich halte es für legitim, wenn Leute einfach primär Sex, Drugs and Rock 'n' Roll wollen. Klar, nur Stereotypen abspulen oder allzu sehr ins Inhaltsleere oder gar Dümmliche verfallen ist natürlich auch nicht so toll.
    • So unterscheiden sich die Ansichten. Bestenfalls fühle ich mich von einer Band verstanden und bei einem Konzert unter Gleichgesinnten bzw. zwei Stunden abgelenkt und ausgetreten aus der Realität dort draußen. An Sex, Drugs und Rock'n'Roll kann ich nichts finden. Ist für mich dieselbe Liga wie Verdummungsmessias á la DJ Ötzi, die dem Partyvolk geben, wonach diese gieren. Mit Authentizität hat das nichts mehr zu tun, da käme ich mir ziemlich veralbert vor. Und solange keine Drogen ins Publikum geworfen werden und die Leute wild miteinander kopulieren, trifft auch sonst nichts auf das Versprochene zu.
    • Meinst du jetzt MisterX ? Das ist OI Punk aus Weißrussland. Die singen normal auf russisch. Ihren Track ANTI von 2011 haben sie für eine Split mit der russischen HardcoreCombo What We Feel nochmal neu auf Deutsch aufgenommen ! What We Feel hat im Gegensatz dazu Feine Sahne Fischfilet gecovert. Die 2 Krauting Tracks sind deshalb, weil die Split bei Audiolith läuft ! Finde, dass die deutsche Version von ANTI sehr gut zu hören ist. Sing du mal verständlich auf russisch, dann reden wir weiter x)) Also ich könnts ja ned.

      Solltest dir mal Black Metal, Death Metal oder Grindcore Crustcore D-Beat oder dergleichen anhören. Da ist Punkrock in der Verständlichkeit sehr sehr moderat dagegen. Ich habe früher fast nur Musik gehört, bei denen ich die Texte nicht wirklich verstanden habe. Ich mag zb gerne fremdsprachigen Hip Hop. Mir sind die Beatz meistens am wichtigsten. Gute Texte, auch schön und gut, aber wenn der Beat dazu Scheisse ist, bringt der beste Text auch nix. Andersherum stört mich das weniger.

      Lone Wolf hat schon recht. Es ist wie eine Art zusätzliches Instrument ! Alles andere ist nicht von Belang. Ich habe 10 Jahre in einer Death Metal Band Gitarre gespielt und unserer Sänger hat bis auf wenige Ausnahmen auf Texte verzichtet und den guten alten Dadaismus gepflegt. Bei gutturalen Gesang ist das auch eigentlich egal. Du verstehst sowieso nix. Klingt ein wenig wie die Mischung aus Streichelzoo und Wildschweingrube x))

      Falls du die Japanischen Kampfhörspiele meinst. Das ist meines erachtens die beste Band des ganzen Planeten. Wenn ich eine Band empfehlen sollte, und nur genau eine. Dann wäre es die. Werde wohl noch einen Thread für diese illustre Kombo erübrigen. Christof Kather aka Christ Of Kather, der Drummer schreibt hier alle Texte. Hat in x Nebencombos mitgespielt und das Geschriebsel ist mir IMMER aus dem Herzen geschrieben. Kleine bissige misanthopische Texte !
      Ich habe die Band anfangs nur wegen ihrer Musik gehört. 2006 auf ihrem ersten großen Gig das erste mal gesehen, in Schweinfurt beim Up from the Ground. Seit her noch X mal gesehen. Als ich mitbekam, wie Geil die Texte sind, hat es mich von den Socken gehauen. Genau mein Stil !
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • Lonewolf schrieb:

      Attitüde ist das eine, (Rockstar-)Realität das andere. Einfach mal z.B. nach Wolfdown googeln.
      Meinst du jetzt, dass wolfXdown Werte wie Antisexismus und dergleichen "predigten", aber mehrere Mitglieder sich durchweg nicht dran hielten. Larissa, die ehemalige Sängerin ist genau deswegen ausgestiegen und hat sich Venom Poison zugewandt.
      Dem Schlagzeuger von wolfXdown wurde extremer Sexismus vorgeworfen und der eine Gitarrist hat wohl mehrmals, dass einmal bewiesenermaßen, Frauen vergewaltigt.
      Passt irgendwie gar nicht zum Klischee einer durchweg linksradikalen und geschlechterkämpferischen Band. Daran sieht man aber wieder, dass es überall und nirgendwo nichts richtiges und nix ganzes gibt. Es gibt kein schwarz und es gibt auch kein weiß. Die Welt besteht aus grauen Facetten !
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • Unmensch schrieb:

      So unterscheiden sich die Ansichten. Bestenfalls fühle ich mich von einer Band verstanden und bei einem Konzert unter Gleichgesinnten bzw. zwei Stunden abgelenkt und ausgetreten aus der Realität dort draußen. An Sex, Drugs und Rock'n'Roll kann ich nichts finden. Ist für mich dieselbe Liga wie Verdummungsmessias á la DJ Ötzi, die dem Partyvolk geben, wonach diese gieren. Mit Authentizität hat das nichts mehr zu tun, da käme ich mir ziemlich veralbert vor. Und solange keine Drogen ins Publikum geworfen werden und die Leute wild miteinander kopulieren, trifft auch sonst nichts auf das Versprochene zu.
      "Sex, Drugs and Rock'n'Roll" musst du nicht unbedingt wörtlich nehmen, es geht eher darum, ein bestimmtes Lebensgefühl zu transportieren, das mehr mit Nostalgie und Eskapismus zusammenhängt als mit irgendwelchen Botschaften. Letztere können natürlich auch vorhanden sein, aber nicht alle schaffen es eben, solche ohne den erhobenen Zeigefinger zu vermitteln. Und das nervt (mich) tatsächlich.

      Ich bin auch darüber hinaus, Menschen vorzuwerfen, Spaß zu haben, sofern sie nebenher noch was Sinnvolles zustande bringen. Lustfeindlichkeit sollte nicht mit moralischer oder intellektueller Überlegenheit verwechselt werden. In dieselbe Kerbe schlugen schon Konservative im Kampf gegen Jazz, Blues und eben Rock'n'Roll.
    • mi san thrope schrieb:

      Lonewolf schrieb:

      Attitüde ist das eine, (Rockstar-)Realität das andere. Einfach mal z.B. nach Wolfdown googeln.
      Meinst du jetzt, dass wolfXdown Werte wie Antisexismus und dergleichen "predigten", aber mehrere Mitglieder sich durchweg nicht dran hielten. Larissa, die ehemalige Sängerin ist genau deswegen ausgestiegen und hat sich Venom Poison zugewandt.Dem Schlagzeuger von wolfXdown wurde extremer Sexismus vorgeworfen und der eine Gitarrist hat wohl mehrmals, dass einmal bewiesenermaßen, Frauen vergewaltigt.
      Passt irgendwie gar nicht zum Klischee einer durchweg linksradikalen und geschlechterkämpferischen Band. Daran sieht man aber wieder, dass es überall und nirgendwo nichts richtiges und nix ganzes gibt. Es gibt kein schwarz und es gibt auch kein weiß. Die Welt besteht aus grauen Facetten !
      Na ja, ich bilde mir ein, dass es zumindest Bands gibt, die nicht Wasser predigen und dann Wein trinken. Insofern würde ich das genannte Beispiel auch nicht herunterspielen, auch wenn es, soweit ich weiß, nicht um Vergewaltigung ging, sondern "nur" um extrem beschissenes Verhalten, das im krassen Gegensatz zum Band-Image stand.