Eine App um Gleichgesinnte in deiner Nähe zu Finden

    • Genau, in jedem Profil wird angezeigt, wann derjenige / diejenige zuletzt online war.

      Es gibt keine Matches. Es gibt keine Likes. Ich finde all das furchtbar. Es gibt nur eine Liste von "Treffern", welche durch einen komplett transparenten Suchalgorithmus (und ein bisschen intransparente künstliche Intelligenz für den semantischen Vergleich von Interessen), welche der Nutzer noch individuell durch Gewichtungen der Suchfaktoren mitbestimmen kann, erstellt werden. Jeder Nutzer sieht also eine Liste von Nutzern und wenn er einen sympathisch findet, schreibt er ihn einfach an. Anslog zum Reallife: Menschen sehen Menschen und wenn sie jemanden sympathisch finden oder feststellen, dass derjenige oder diejenige ähnliche oder interessante Hobbies oder Interessen hat, spricht er / sie ihn / sie an.

      Bei den Persönlichkeitseigenschaften machen, wie du schon sagst, nur die Sinn, bei denen sich Menschen gerne einem von beiden extremen zuordnen. Beispiel: introvertiert vs. extrovertiert. Da wird kaum ein schummeln (außer er ist zu blöd).
      Ansonsten kann man sich selbst noch beliebige Tags geben, auch in den persöhnlichkeitseigenschaften. Also kann man sich noch als "stilsicher" und "gottesgleich" taggen, wenn man das möchte.

      Deine Bedenken zum letzten Punkt sind berechtigt, wir lösen das wie folgt:
      1. Eine künstliche Intelligenz für einen semantischen Vergleich der Interessen durch. Das bedeutet also erstes, dass zwei Tags nicht mehr nur die Vergleichsergebnisse "gleich" und "verschieden" haben können, sondern eine Zahl zwischen 0 und 1 zugeordnet bekommen. Zum Beispiel werden Synone wie "Downhill" und "Mountainbiking" dann (hoffentlich) von der KI als ähnlich erkannt und liefern 0,95 oder so. Auch ähnlich Interessen werden eine signifikante Überschneidung liefern: Zum Beispiel "Fußball" und "Handball" könnte immerhin 0,3 liefern, weil beides Ballsportarten sind. Und zwei Ballsport-aktive Menschen haben ja auch generell mehr Gemeinsamkeiten untereinander als mit einer Couch Potatoe.
      2. Bei der Registrierung sieht der Nutzer eine Liste von den beliebtesten Tags mit dem Hinweis, sich doch bitte mit denen davon zu taggen (genau ein Tab auf den Tag reicht, um sich zu taggen), mit denen er sich identifiziert. Das geschieht ein Bildschirm für der Tag-Freitext-Eingabe. Damit wird zum einen die Kreativität des Nutzers vorher aktiviert und zum anderen stellt das sicher, dass schon mal eine paar Überschneidungen auf jeden Fall vorhanden sind. Somit bekommt alle Benutzer zeitig ein Gefühl dafür, wie die App funktioniert.


      Wann die App fertig ist? Aktuell läuft erst mal die Umfrage. Mit den Ergebnissen wollen wir uns für ein Gründerstipendium bewerben, damit mir die nötige finanzielle Absicherung haben, um uns voll und ganz auf das Projekt zu konzentrieren.
      Parallel jetzt laufen die Entwicklungen an einem ersten Prototyp. Der erste voll funktionsfähige Prototyp soll bis Juni fertig sein. Der wird dann an (bestückt mit ein paar Bot-Accounts, damit nicht völlig tote Hose ist) an ausgewählte Testpersonen verschickt. Für diese Testphase wollen wir uns viel Zeit nehmen. Ich denke frühstens ab Oktober ist mit der ersten öffentlichen Version zu rechnen. Womöglich ist unsere Planung auch viel zu optimistisch und es wird erst nächstes Jahr.

      Wie auch immer, ich halte euch auf dem Laufenden :)
      „Dein Horizont ist sehr beschränkt, wenn du nicht darüber nachdenkst, wie beschränkt dein Horizont ist.“ [Philosophillip]
    • Philosophillip wrote:

      Analog zum Reallife: Menschen sehen Menschen und wenn sie jemanden sympathisch finden oder feststellen, dass derjenige oder diejenige ähnliche oder interessante Hobbies oder Interessen hat, spricht er / sie ihn / sie an.
      Ist das so? Wieso nutzen die Menschen dann heute nur noch Apps, und Tinder ist eine der am meisten runtergeladenen Programme?

      Wohl deshalb, weil man von dem anderen im Reallife nichts weiß und die Gefahr, auf einen Trottel zu treffen, viel zu hoch ist, trotz gleicher Vorliebe für Ballsportarten (wobei das allein jetzt ohnehin ein etwas arg niedriger Anspruch wäre). Aber deshalb meinte ich ja auch, dass eine Motivation geschaffen werden sollte, offen und ehrlich das eigene Sein zu kommunizieren, fernab von üblichen, oberflächlichen Blabla. Sich bloß nicht angreifbar machen, soll der Andere doch was über sich erzählen, ich wähle dann lediglich aus!
      Tja und wenn es dann noch kein Mitteilungssystem gibt, dass man sich gegenseitig sympathisch findet, bezweifle ich, dass einer der beiden den Mut finden wird, den ersten Schritt zu wagen. Die Angst vor Ablehnung, vor Verlust des Ansehens, ja vor vermeintlicher Schwäche ist gesellschaftlich längst auf ein Level konditioniert, das wird auch eine App nicht eliminieren können. Aber die App könnte ihre technischen Möglichkeiten nutzen, hier unterstützend einzugreifen. Tut sie das nicht, droht es am Ende lediglich ein digitales schwarzes Brett zu werden, durch das man sich durchscrollen kann. Alternativ könnten wir hier auch einen entsprechenden Thread starten, bei den die wichtigsten persönlichen Punkte abgeklopft werden - und bei Interesse dann PN.

      Also im Grunde verpackt man es nur anders und in eine Software, damit man es dann in den Appstore stellen kann, wo einige Millionen Besucher mehr unterwegs sind, als hier im Forum. Clever ist das ja. 8o

      Also ich werde auf jeden Fall verfolgen, was da noch so draus wird und wünsche euch schon vorab viel Erfolg!
    • Die beste Filterblase in Sachen Beziehungen ist doch immer noch das Schicksal.
      Ich kann es eigentlich gar nicht so richtig glauben, dass hierbei gerade unter euch Nerds dergleichen nachgeholfen wird.
      Ist da der Wunsch nach 'Normalität' also doch wieder menschlich nachvollziehbar?
      Der Grundgedanke leuchtet mir ja irgendwie ein, und vielleicht denke ich in der Hinsicht wirklich zu altmodisch, aber komme ich nicht ohne GPS irgendwie genauso an mein Ziel (und stressfreier)?
      Meine Bedenken gehen einfach zu stark in Richtung falscher Darstellung, weil die Hoffnung und somit der Druck zu groß sein könnte auf 'Mrs Right' oder 'Mr Big' zu treffen. Ich fühle mich unwohl bei dem Gedanken, meinen Partner nach dem Katalog Auswahlverfahren gefunden zu haben, und so die theoretische Möglichkeit zu mehr Verschleiß habe. Wo bleibt der Wert der echten Begegnung? Wo der Anreiz der Momentaufnahme ? Verbaue ich mir mit dieser Art des Kennenlernens nicht selbst die Chance darauf Mensch zu sein ?
      Vielleicht ist bei mir auch nur die Angst zu hoch, später eine perfekte aber langweilige Beziehung zu führen die nur noch auf Funktion basiert. (Obwohl es keine Matches gibt.)
      Worin liegt da der Unterschied zur Vernunftehe zum Beispiel?
      Das Gefühl der (Lebens-) Zeitverschwendung wäre ebenfalls größer, als wenn ich ohne aktiv danach zu suchen durchs Leben ginge.
      Wie gesagt, der Anreiz ist für mich dabei einfach größer, und ich komme unterm Strich genauso viel oder wenig zu meinen Erfahrungen.
      Desweiteren findet ja auch schon wieder eine Bewertung auf Knopfdruck statt, eine Rezension meiner Selbst, und hat mit reflektiertem Verhalten herzlich wenig am Hut.
      Ja, da gehen meine Bedenken eher in die Richtung von Unmensch, und ich frage mich, wie eine künstliche Intelligenz oder meinetwegen ein Programm die feinen Nuancen erfassen will, auf die es in Sachen Liebe oder allgemein: Beziehungen so sehr ankommt?
      Nichts desto trotz wünsche ich ebenfalls viel Erfolg bei eurem Vorhaben und dem Gedanken des Geld verdienens.
      Gruß Miri^^

      The post was edited 1 time, last by MiriOm: paar Fragen eingefügt ().

    • Unmensch wrote:

      Ist das so? Wieso nutzen die Menschen dann heute nur noch Apps, und Tinder ist eine der am meisten runtergeladenen Programme?
      Nein, es ist eben nicht mehr die Regel. Habe ich das behauptet? Es ging mir um die Analogie. Wenn man schon den Dating- oder Freunde-Finde-Prozess digitalisiert, dann sollte man sich wenigstens an der Realität orientieren, finde ich.

      Unmensch wrote:

      Und wenn es dann noch kein Mitteilungssystem gibt, dass man sich gegenseitig sympathisch findet, bezweifle ich, dass einer der beiden den Mut finden wird, den ersten Schritt zu wagen
      Kein Mut = kein Erfolg. Wie im echten Leben.

      MiriOm wrote:

      Ist da der Wunsch nach 'Normalität' also doch wieder menschlich nachvollziehbar?
      Kommt für mich darauf an, was du mit Normalität meinst. Ich bin sicher kein großer Menschenfreund, aber ich sehne mich schon auch nach Kontakt und dem Gefühl von Verbundenheit zu anderen Menschen, die in dem Punkt genauso denken wie ich. Also kurz formuliert: Ich hätte gern mehr Kontakt zu Menschen, die sich auch nicht als Menschenfreund bezeichnen würden, die Gesellschaft als primitiv und oberflächlich verachten usw.

      Vielleicht gibt es ja auch die Sorte Mensch, die so wenig mit Menschen zu tun haben willst, dass die selbst mit einem exakten Klon von sich selbst freiwillig keine Zeit verbringen würde. Dazu gehöre ich aber nicht.

      MiriOm wrote:

      Der Grundgedanke leuchtet mir ja irgendwie ein, und vielleicht denke ich in der Hinsicht wirklich zu altmodisch, aber komme ich nicht ohne GPS irgendwie genauso an mein Ziel (und stressfreier)?
      Natürlich kannst du ohne Apps genauso ans Ziel kommen :) Der Hauptteil beim Dating oder Freunde-Finden wird auch immer im Reallife stattfinden. Alles was Apps machen können, ist dabei zu helfen, den Erstkontakt herzustellen und zu erleichtern. Und damit die Nachrichten über ein "Hi" hinausgehen und sofort ein gemeinsamer Nenner da ist, der das Eis nahezu automatisch bricht, gibt die Interessensüberschneidungen.
      Im Alltag hat man ja oft das Problem, dass man eben nicht weiß, wofür sich der andere so interessiert. Woher willst du wissen, ob dein Gegenüber in der Bahn sich nicht auch mit denselben Themen zu beschäftigen, mit denen du dich beschäftigst? Man wird im Reallife nie alles abklopfen können und wenn du jemanden Fremdes fragst, "Hey du, wofür interessierst du sich alles?", dann wirst du nur komische Blicke ernten. Die App soll genau da ansetzen und das erleichtern. Ich kann das gern auch noch weiter ausführen, wenn du magst.

      Ob es stressfreier ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich würde es entspannter finden, wenn eine App mir eine Vorauswahl liefert.

      MiriOm wrote:

      Meine Bedenken gehen einfach zu stark in Richtung falscher Darstellung, weil die Hoffnung und somit der Druck zu groß sein könnte auf 'Mrs Right' oder 'Mr Big' zu treffen.
      Das Problem der falschen Darstellung ist bei herkömmlichen Dating Apps extrem. Bei Profilfotos wird ja bekanntlich am meisten gemogelt. Bei Interessen hingegen weniger. Das würde einfach sofort auffliegen.

      MiriOm wrote:

      Wo bleibt der Wert der echten Begegnung? Wo der Anreiz der Momentaufnahme ? Verbaue ich mir mit dieser Art des Kennenlernens nicht selbst die Chance darauf Mensch zu sein ?
      Ich denke der Wert ist immer noch da. Weil nach einem Chat folgt die Begnung. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die immer noch unfassbar magisch ist :) Ich habe es erlebt und habe meine jetzige Partnerin so kennengelernt. Wir haben geschrieben, keine Fotos getauscht und uns paar Tage später einfach im Wald getroffen - ein echtes Blind Date also. Und es war wunderschön!

      MiriOm wrote:

      Vielleicht ist bei mir auch nur die Angst zu hoch, später eine perfekte aber langweilige Beziehung zu führen die nur noch auf Funktion basiert. (Obwohl es keine Matches gibt.)
      Du hast es immer selbst in der Hand, welche Art von Beziehung du mit wem aufbaust. Das ist nicht Sache der App, sondern deine Sache. Die App ist nur das Medium. Ähnlich wie du mit einem Messer Menschen umbringen oder schöne Dinge schnitzen kannst. Das Messer gibt dir du Möglichkeiten und du entscheidest, was du daraus machst.

      MiriOm wrote:

      Ja, da gehen meine Bedenken eher in die Richtung von Unmensch, und ich frage mich, wie eine künstliche Intelligenz oder meinetwegen ein Programm die feinen Nuancen erfassen will, auf die es in Sachen Liebe oder allgemein: Beziehungen so sehr ankommt?
      Die KI hält sich aus Beziehungen und Liebe komplett raus - Gott sei dank! Die Themen sind viel zu wichtig, um sie einer dummen und wahrscheinlich eher schlecht als recht funktionierendes KI zu überlassen. KIs sind umso besser, je spezieller ihr Anwendungsgebiet ist. Deswegen sind KIs super in Dingen wie GO spielen, aber vergleichsweise schlecht im Autofahren. Und deshalb halten wir die KI raus, aus allen, was von großer Bedeutung. Darum ist die einzige Aufgabe der KI, immer zwei Tags miteinander semantisch zu vergleichen. Das kann sie halbwegs und selbst, wenn es mal ein bisschen schief geht, dann sind die Treffer die du angezeigt bekommst im Worst Case mal etwas falsch sortiert. Die KI wird wirklich nur so eingesetzt, dass sie nicht viel falsch machen kann.
      Wenn wir uns das Big Picture betrachten, ist die KI ist letztlich dafür verantwortlich, welche Nutzer du vorgeschlagen bekommst. Das ist also zeitlich gesehen weit davor, dass es schon um Beziehungen oder Liebe geht. Die sind da noch gar nicht im Spiel. Die Reihenfolge ist ja:
      Profile ansehen -> chatten -> Treffen
      Die KI arbeitet nur im ersten Schritt. Und Liebe und Beziehungen kommen erst in Schritt ggf. ins Spiel. Somit sind die also wirklich entkoppelt.

      Und nein, du darfst es nicht so sehen, dass die KI dir jetzt genau deinen Traummann / deine Traumfrau vorgeschlagen bekommst. Das ist Science Fiction. Wenn du die KI also Idiotenfilter ansiehst, kommst du der Realität etwas näher. Sie hilft dir dabei, mit für dich uninteressanten Menschen gar nicht erst in Kontakt zu kommen und "die Spreu vom Weizen zu trennen".

      Gibt es eigentlich noch den Discord-Server? Dort können wir das gern auch nochmal ausführlich besprechen, wenn ihr wollt.
      Ich bin mir nicht sicher, ob ich eure Fragen richtig beantworten konnte oder ob ich eure Bedenken richtig verstanden.
      Bitte korrigiert mich, wenn ich was falsch verstanden habe :)

      Gruß
      Philo
      „Dein Horizont ist sehr beschränkt, wenn du nicht darüber nachdenkst, wie beschränkt dein Horizont ist.“ [Philosophillip]
    • Philosophillip wrote:




      Vielleicht gibt es ja auch die Sorte Mensch, die so wenig mit Menschen zu tun haben willst, dass die selbst mit einem exakten Klon von sich selbst freiwillig keine Zeit verbringen würde. Dazu gehöre ich aber nicht.
      Natürlich kannst du ohne Apps genauso ans Ziel kommen :)

      MiriOm wrote:

      Wo bleibt der Wert der echten Begegnung? Wo der Anreiz der Momentaufnahme ? Verbaue ich mir mit dieser Art des Kennenlernens nicht selbst die Chance darauf Mensch zu sein ?
      Ich denke der Wert ist immer noch da. Weil nach einem Chat folgt die Begnung. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die immer noch unfassbar magisch ist :) Ich habe es erlebt und habe meine jetzige Partnerin so kennengelernt. Wir haben geschrieben, keine Fotos getauscht und uns paar Tage später einfach im Wald getroffen - ein echtes Blind Date also. Und es war wunderschön!

      Gruß
      Philo
      Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich kann mir jetzt schon eher ein Bild davon machen :)
      Deine Beschreibung von eurem Blind Date hört sich wirklich sehr romantisch und genial an. Auch dass man logischerweise im Vorfeld keine Fotos dafür austauscht finde ich auf eine altmodische Art und Weise sehr fantasievoll.
      Dazu haben aber die wenigsten den Mut, und bei mir liegt die Problematik generell am mangelnden Selbstwertgefühl.

      Grundsätzlich glaube ich nicht an Idiotie, ich bin zumindest noch keinem begegnet, sondern finde eher das ganze Spiel der Bemühungen irgendwie absurd.
      Aber wie gesagt, ich bin auf dem Gebiet mehr als antriebsschwach geworden, und hatte nicht mal was mit Zeitungsannoncen zu tun.
      Kann also schlecht Auskunft geben.

      Verkupplungsversuche, Interventionen, und das berüchtigte "Vitamin B" bei "Bewerbungen" anderer Art, wirken da bei mir auch extrem abstoßend. (Eine Firma bspw hatte nach Sternzeichen statt nach beruflichen Fertigkeiten eingestellt wtf.)

      Ich denke, ich hätte auch Angst eine zu große Enttäuschung zu sein. Ist man am Ende sowieso immer, und dann kann man sich nur mit Gezeter trennen -ich finde das schrecklich.
      Ich denke, ich wollte einfach den Unterschied zwischen einer "natürlichen/zufälligen" Begegnung und einer "gestylten/design-ten" herauskehren.
      Vielleicht ist euere App aber auch wirklich was tolles/ neues, und ich hab einfach schon zu sehr die Hoffnung aufgegeben.

      Ich Danke trotzdem für deine Bemühungen, dich mit meinen Antworten herumzuschlagen. Ich werde ein bisschen mit meinem Schicksal verhandeln, ob "wir" die App künftig nicht doch irgendwie in "unseren" Raum der Möglichkeiten aufnehmen können. ^^
    • Vielen Dank euch für dein bzw. euer Feedback :) Nur so kann ds überhaupt was werden.

      @Off Topic und @MiriOm

      Von Schicksal halte ich persönlich übrigens gar nichts. Das Konzept wird einfach viel zu oft dazu benutzt, die eigene Verantwortungs abzugeben und den Umständen die Schuld zu geben (ich sage jetzt nicht, dass du das machst. Ich meine das ganz generell).

      Was ist für mich aber gibt sind Abwärtsspiralen und Aufwärtsspiralen. Diese "ziehen" mich gefühlt automatisch in eine Richtung - entweder nach oben oder nach unten. Es ist aber kein Schicksal, ob man auf einer Aufwärtsspirale oder einer Abwärtsspirale unterwegs ist, sondern man hat es jederzeit selbst in der Hand.

      MiriOm wrote:

      Ich denke, ich hätte auch Angst eine zu große Enttäuschung zu sein. Ist man am Ende sowieso immer, und dann kann man sich nur mit Gezeter trennen -ich finde das schrecklich.
      Alles, was du tun kannst und solltest, ist wahrhaftig und authentisch zu sein. Wenn du das machst und dann jemand enttäuscht ist, dann ist das seine eigene Schuld, wenn er ein mentales Bild von dir erschafft, was nicht du bist. Er ent-täuscht sich also dadurch, indem er die Täuschung, also sein falsches mentales Bild, verwirft. Ent-Täuschung ist also sogar was positives. Warum das in unserer Gesellschaft so negativ geprägt ist, finde ich absurd. Es zeigt nur, dass Menschen einfach getäuscht werden wollen. Sie wollen, dass jeder Masken trägt. So ein Schwachsinn...

      Ich ziehe hier jetzt lieber mal die Notbremse, bevor ich mich stundenlang über die Gesellschaft auslasse und wie groß die Lücke zwischen Ist-Zustand und meinem Wunsch-Zustand ist...

      @Ya82 Schade. Hätte ich gern genutzt. Ich bin einfach gerade extrem Schreibfaul, jetzt wo ich gerade meine Masterarbeit fertig geschrieben habe :/
      Und außerdem ziehe ich sprechen immer dem Texten vor.
      „Dein Horizont ist sehr beschränkt, wenn du nicht darüber nachdenkst, wie beschränkt dein Horizont ist.“ [Philosophillip]
    • Philosophillip wrote:

      Vielen Dank euch für dein bzw. euer Feedback :) Nur so kann ds überhaupt was werden.

      @Off Topic und @MiriOm

      Von Schicksal halte ich persönlich übrigens gar nichts. Das Konzept wird einfach viel zu oft dazu benutzt, die eigene Verantwortungs abzugeben und den Umständen die Schuld zu geben (ich sage jetzt nicht, dass du das machst. Ich meine das ganz generell).

      Was ist für mich aber gibt sind Abwärtsspiralen und Aufwärtsspiralen. Diese "ziehen" mich gefühlt automatisch in eine Richtung - entweder nach oben oder nach unten. Es ist aber kein Schicksal, ob man auf einer Aufwärtsspirale oder einer Abwärtsspirale unterwegs ist, sondern man hat es jederzeit selbst in der Hand.

      MiriOm wrote:

      Ich denke, ich hätte auch Angst eine zu große Enttäuschung zu sein. Ist man am Ende sowieso immer, und dann kann man sich nur mit Gezeter trennen -ich finde das schrecklich.
      Alles, was du tun kannst und solltest, ist wahrhaftig und authentisch zu sein. Wenn du das machst und dann jemand enttäuscht ist, dann ist das seine eigene Schuld, wenn er ein mentales Bild von dir erschafft, was nicht du bist. Er ent-täuscht sich also dadurch, indem er die Täuschung, also sein falsches mentales Bild, verwirft. Ent-Täuschung ist also sogar was positives. Warum das in unserer Gesellschaft so negativ geprägt ist, finde ich absurd. Es zeigt nur, dass Menschen einfach getäuscht werden wollen. Sie wollen, dass jeder Masken trägt. So ein Schwachsinn...
      Ich ziehe hier jetzt lieber mal die Notbremse, bevor ich mich stundenlang über die Gesellschaft auslasse und wie groß die Lücke zwischen Ist-Zustand und meinem Wunsch-Zustand ist...

      @Ya82 Schade. Hätte ich gern genutzt. Ich bin einfach gerade extrem Schreibfaul, jetzt wo ich gerade meine Masterarbeit fertig geschrieben habe :/
      Und außerdem ziehe ich sprechen immer dem Texten vor.
      @offtopic und @Philosophillip
      ...manchmal ist es aber auch so, dass wir unbewusst ein Typ Mensch anziehen, der uns für eine bestimmte Zeit von Nutzen sein kann oder nur er eine bestimmte Funktion übernehmen kann.
      Sowas kann ich mir nicht ausdenken, geschweige denn dafür Verantwortung übernehmen.
      Dein Beispiel mit der Spirale verstehe ich.
      Es ist nur schwierig sich drauf einzulassen, man weis nie, wer einen verantwortlich machen möchte, ob positiv oder negativ. Menschen haben hohe Erwartungen, wenn sie in dich 'investiert' haben.
      Das möchte man später nicht aufs Brot gestrichen bekommen, obwohl ich denke, dass ich nicht der Typ bin, der versucht hier lediglich was 'abzugreifen'.
      Authentizität ist auch so eine Sache. Das bin ich wenn ich unbeobachtet bin. In einer Partnerschaft habe ich noch nie erlebt, dass ich den Musikgeschmack des anderen beispielsweise nicht auch irgendwann gut fand, oder einen zuvor ungeliebten Dialekt nicht lieben gelernt hätte.
      Mit Schicksal wollte ich nur klar machen, dass alles was einem begegnet schicksalbehaftet sein kann, auch deine App oder was sich daraus für einzelne ergibt.
      Dogmatismus liegt mir trotz aller esoterischen Zusprüche fern :)