Helpokratie e. V.

    • Also mir ist schon klar das es hart wird, deshalb werde ich wahrscheinlich auch erst mit Philosophie und Physik anfangen und nach ein paar Semester dann Philosophie abbrechen um mich ans Studieren zu gewöhnen. Aber früher oder später muss ich anfangen Mathe zu studieren. Das hat mehrere Gründe. Einmal muss man mit Mathe relativ früh Anfangen und Philosophie kann man noch mit 50 machen, während, bei Mathe mit 30 einfach Schluss ist. Mich Interessiert aber Mathe ziemlich weshalb ich auf jeden Fall gerne Mathe studieren würde. Außerdem muss ich wegen meinen geplanten Physik Studium, Mathe machen, weil der Bereich in dem ich in Zukunft gerne Forschen würde, Mathematik sehr wichtig ist.
      Zu Letzt basiert eigentlich jedes Themenfeld das mich Interessiert auf Mathematik. Vor allem Physik und KI's aber auch in der Philosophie ist es ziemlich Praktisch gut in Mathe zu sein.
    • Das ist wahr. Ich selbst möchte in meinem Leben noch einmal Philosophie studieren. Am liebsten direkt nach dem Mathestudium, aber da fehlt mir noch ein Finanzierungsplan...
      Eine gute Reihenfolge wäre wohl: 1. Mathematik 2. Physik 3. Philosophie

      Ich wünsche dir auf deinem Weg alles Gute und viel Durchhaltevermögen! :thumbup:
      „Dein Horizont ist sehr beschränkt, wenn du nicht darüber nachdenkst, wie beschränkt dein Horizont ist.“ [Philosophillip]
    • Interessant wie viele naturwissenschaftlich, philosophisch interessierte in diesem Forum schreiben. Überproportional würd ich fast sagen.

      Leider komme ich kaum mehr zum schreiben, weil mich der mathekalender.de ziemlich auf Trab hält (neben Vollzeit-Beruf). Dieses Jahr möchte ich einmal alle 24 Aufgaben richtig haben (mit je 5 Punkten versteht sich!).
    • @Philosophillip
      Faszinierend, kaum schreibt man mal auf, was man so will und schon ist man dem Ziel ein Stückchen näher. Zu Ziel 1 kann man ja nur die Daumen drücken :thumbsup:
      Ziel 2 sollte auch nicht allzu schwierig sein bei dem Studiengang.
      Mann, diese Helpokratie ist einfacher als gedacht ;)

      @Freier Geist
      Top Liste. Da gibts einige Überschneidungen (bis auf das mit den Drogen - man muss nicht alles ausprobiert haben).
      Ach, nochmal jung sein.
      Mathematik ist tatsächlich die Basis für alles Coole. Als ich mir mal den Hintergrund zum Maschinen-Lernen für die Entwicklung einer echten AI angesehen habe - Mathematik.
      BitCoins - Mathematik.
      Quantencomputer - Mathematik.

      Das mit dem Doktortitel ist sicherlich in den Fachgebieten nicht so schwer (selbst ich hätte einen in Physik machen können, wenn ich gewollt hätte). Professor ist schon etwas schwerer.
      Letztlich hängt es wahrscheinlich daran, ob du ein Thema findest, das dich interessiert und das gefragt ist.

      Wart mal. Chatbot? Ist das so schwer? Da gibts doch sicher ein youtube Video das einem in wenigen Schritten hinführt, oder?

      Mensch, da sind so viele Übereinstimmungen, dass ich einige Fragen habe:

      An welche physikalische oder mathematische Theorie hast du so gedacht?
      Was hast du philosophisches über Zeit und Zukunft?
    • Zumindest hab ich die Idee schonmal in etwa 60 Seiten zusammengeschrieben.
      171805713X

      Leider fehlt immer noch ein Praxisbezug. Überlege entweder wieder politisch tätig zu werden oder wenigstens sowas wie eine Facebook-Gruppe zu gründen, mit der ich Gleichgesinnte finden kann.

      Wäre es nicht schön, wenn Helpokraten der Welt sich gegenseitig erkennen würden und beim Interagieren miteinander sich einfach helfen würden, weil sie sich zu etwas größerem zugehörig fühlen als ihrem Land und dessen inadäquaten Gesetzen?
    • daryus wrote:

      Beim Umzug helfen, das geht. Ein Ohr schenken. Etwas Schnapps und Süßigkeiten, gerne doch. Kleingeld für den bettelnden Penner
      Das ist schon mal eine Idee.
      Aber z.B. Kleingeld für bettelnde Penner habe ich aus Prinzip nicht. Wer mit dem (zugegebenermaßen) wenigen Geld des Amts nicht auskommt sollte weniger rauchen, saufen oder sich beraten lassen. Wenn ich ein besserer Helpokrat wäre würde ich ihm statt Geld zeigen wollen, wie er sein Leben wieder in den Griff bekommt - aufgrund der Zeit und der höchstwahrscheinlichen Hasstiraden des Penners mir gegenüber, tu ich da im Moment lieber nichts.

      daryus wrote:

      was ist, wenn jemand sehr lang und viel hilft, dafür im Gegenzug aber (von einer ganzen Gruppe an Leuten) belogen und betrogen - und hinterher sogar noch verleumdet wird?
      Tja, willkommen in meiner Welt. Oder denkst du alle Schüler sind dankbar, für meinen Versuch ihnen Wissen zu vermitteln? Deswegen hatte ich ja die Idee einer Helpokratie-Gruppe, bei der man weiß, selbst wenn ich persönlich nichts zurück bekomme, arbeiten die nicht gegen mich.

      daryus wrote:

      Hilf mir doch mal dabei, das Leid in den Schlachthöfen effektiv zu beenden
      In diesem Fall ist das relativ einfach - weniger Fleisch essen (ich habe schon etwas reduziert, aber ich gebe zu, es ginge noch mehr).
      Und mit all den ungerechten Gesetzen ist es ähnlich. Es geht nicht darum Gesetze zu ändern, sondern die Menschen, die diese stur befolgen. Das wäre eine Revolution, aber mit Gewalt wird man nicht weit kommen.
      Du kannst mit netten Worten oft besser erreichen als mit Beleidigungen.
      Helpokratie heißt übrigens nicht Selbstjustiz! Die Wünsche des Schlachthausbetreibers musst du dann nämlich ebenso unterstützen. Wenn er nur Geld möchte, könnte man ihn zum Beispiel einfach dafür bezahlen, keine Tiere zu schlachten oder sie besser zu behandeln ...

      daryus wrote:

      Aber... ...so einfach ist das eben nicht! Es fällt mir wirklich schwer, dir das zu erklären, weil es auch meine Persönliche Misere betrifft.
      Ich habe nicht behauptet, dass es einfach ist. Im Gegenteil, Helpokratie dürfte eines der schwierigsten Unterfangen sein, die es gibt - denn es geht oftmals gegen die eigene Natur. Damit meine ich noch nicht einmal das Helfen und Unterstützen deiner Feinde, sondern damit aufzuhören, gegen sie anzukämpfen.
    • daryus wrote:

      Sollen Sie ihre Jobs und ihre Freiheit riskieren, um die Gesetze zu brechen, nur weil letzgenannte unfair sind?
      Alle Regeln haben Ausnahmen bzw. man hat selbst innerhalb der Gesetze mehr Spielraum als man denkt. Aber im Grunde heißt das: Ja, Helpokratie gewinnt gegen Gesetze. Man sollte einfach sicher gehen, dass niemand gegen einen klagt. Und wer klagt schon jemanden an, weil er ihm geholfen hat? Wäre doch doof einen Gesetzesbruch anzuzeigen, wenn er allen, die davon wissen, nur Vorteile gebracht hat. Gibt es nämlich einen, der dadurch einen Nachteil hat, dann ist es nicht mehr Helpokratie!

      daryus wrote:

      Und was ist, wenn jemand dich komplett ausraubt und deine Familie tötet, ohne das die Polizei etwas unternehmen will? Würdest du etwas derartiges einfach ungestraft vergeben wollen - auch wenn es bedeutet, das der Mörder vermutlich einfach so weitermachen kann, wie bisher?
      Finde ich schon komisch, wenn die Polizei da nichts unternehmen wollen würde, wenn klar ist, dass derjenige meine Familie getötet hat. Aber okay, sagen wir, ich weiß zu 100%, dass er es war, der Polizei fehlen jedoch die Beweise und er läuft frei rum.
      Natürlich bin ich ein Mensch und mein erster Impuls ist es, dem Kerl den Schädel zu spalten. Wenn ich mehr als eine Minute zum Nachdenken habe, kann ich mich jedoch über meine animalische Natur hinwegsetzen, da ich mich weiterentwickelt habe. Mein täglicher Umgang zeigt mir, dass ich kein gewöhnlicher Affe bin wie meine Mitmenschen. Und daher weiß ich: Bringe ich den Kerl um, lebt meine Familie genauso wenig wie vorher. Einziger Unterschied: ich sitze womöglich im Gefängnis statt dem Täter. Leider bin ich kein Christ oder Hinduist, folglich sehe ich nicht ein, warum ich mein einziges Leben im Knast verbringen soll, weil ein Arsch meine Familie killte.
      Nein, das wäre mir selbst als Racheplan etwas zu dämlich.
      Es gibt viele legale und halblegale Methoden den Täter erstens von einer Folgetat abzuhalten und zweitens meinen Rachedurst zu befriedigen.
      Ich würde mich über den Menschen sehr gut informieren und alles über ihn herausfinden, was es zu finden gibt. Seine Schwachstellen, seine Gewohnheiten etc. Dann würde ich möglichst gleichzeitig sein Bild öffentlich aushängen, überall posten, alle seine Bekannten, Verwandten anschreiben, anrufen etc. und jedem mitteilen, was er verbrochen hat. Zusätzlich würde ich ihm dann jeden Tag folgen und jeder Person, die er trifft mitteilen, was er getan hat etc.
      Er hat dann nicht viele Möglichkeiten als mir durch Argumente plausibel zu machen, aufzuhören, mich vor Gericht zu zerren (für sowas bekommt man meist nur Geldstrafen), sich aus Frust irgendwann umzubringen oder mich anzugreifen. Für letzteres werde ich vorbereitet sein und die Notwehr wird Zeugen haben und kann leicht tödlich enden.
      Aber Ziel ist im Grunde ihn in den Selbstmord treiben, sein Leben zu zerstören oder die komplette Transformation der Person zu einem guten Menschen.

      daryus wrote:

      Wer weiß denn überhaupt, ob meine Vorstellung von Hilfe, oder deren Vorstellung davon, hinterher wirklich etwas positives bei der Aktion herumkommen lässt?
      Die Grundlage von Helpokratie ist: Es muss nichts positives Rauskommen. Was soll überhaupt positiv sein? Wer definiert das?
      Natürlich sollst du nie deine Vorstellung von Hilfe auf den anderen anwenden und schon gar nie gegen deren Willen! Das ist das genaue Gegenteil von Helpokratie!
      Wenn du der Meinung bist, etwas würde einem helfen, dann biete es ihm an. Wenn du glaubst, das was er vorhat, wäre in deinen Augen falsch oder ist gar nicht das, was der andere eigentlich will, dann sag ihm das: "Willst du das wirklich?"
      Helpokratie ist nicht das blinde Helfen nach eigenem Maßstab, sondern der Maßstab ist allein der Wille der anderen Person. Du willst doch auch nicht, dass der Sozialarbeiter dich gegen deinen Willen einweist, nur weil er glaubt dir damit helfen zu können (womöglich hat er damit sogar Recht). Aber es spielt keine Rolle für wie gut er seine Idee hält. Dein Wille zählt und du willst es nicht, also muss er etwas anderes tun. Die erste Frage lautet: Was willst du?

      daryus wrote:

      Dafür bräuchte ich aber eine Amts-ärztliche Bescheinigung vom Arbeitsamt/Jobcenter.
      Vielleicht habe ich da was falsch verstanden, aber ich dachte die Kacke braucht man nur, wenn man Arbeitslosengeld will? Wenn du sagst, du willst nichts arbeiten, dann fällst du da doch nur raus und bekommst Sozialhilfe/HartzIV oder was weiß ich? Oder ist es tatsächlich so, dass die dich auf die Straße setzen und verhungern lassen, wenn du dich weigerst jeden beliebigen Job anzunehmen? Wirklich, ich weiß das nicht so genau.
      Zu einem Job zwingen dürfen sie dich jedenfalls nicht, wegen dieser Nazikacke vor einigen Jahrzehnten. Bin da selbst noch unentschlossen zu dem Thema: Einerseits hat man dich hier in die Welt gesetzt und daher finde ich, solltest du genug zu Essen etc. kostenfrei bekommen. Andererseits sollte jeder bereit sein, seinen Teil für die Gemeinschaft zu leisten, die einem mit allem versorgt.
      Für dich wäre es, so wie ich das sehe, nach der Helpokratie höchste Zeit zu überlegen: "Was willst du?"
      Ich mein, tägliches Brot und so ist schon ne nette Sache, aber wo soll es denn mal hingehen?
      Denke da auch an den Typen der 10 Jahre einen Scheißjob gemacht hat, in einer Scheiß-Wohnung lebte, um dann mit Schauspielerei Millionen zu machen.

      daryus wrote:

      empfehle ich dir den Film >Das Glücksprinzip< (mit Kevin Spacey) von Mimi Leder. Hat der dich dazu inspiriert? (Falls ja, stammt der Gedanke in diesem Fall von Catherine Ryan Hyde
      Danke. Irgendsowas hatte ich tatsächlich gesehen. Und ja, es war sicherlich sehr inspirierend für meinen Ansatz. Klar sind meine Ideen alle geklaut. Die Grundhaltung kommt jedoch eher aus Star Trek - The next Generation.

      daryus wrote:

      Für deine Ideologie fehlt mir sozusagen die Naivität. Es gibt zu viele völlig widersprüchliche Wünsche, als dass deine Idee im großen Maßstab gut gehen kann.
      Der Vorwurf der Naivität begleitet mich schon mein Leben lang. Und ich finde, man macht es sich zu einfach, mich immer naiv zu nennen, nur weil man die Idee für nicht realisierbar hält. Was mich beruhigt ist, dass jede große Idee der Welt für einen naiven Traum gehalten wurde, bevor sie Realität wurde. Von der Fliegerei über die Raumfahrt bis zur Abschaffung der Monarchie. Schwarze Präsidenten? Frauenwahlrecht? Frauen, die arbeiten gehen ohne Erlaubnis von ihren Ehemännern zu benötigen (seit 1971 in Deutschland) etc. Alles Träume und naive Gedanken.
      Und das in einem Forum, in dem man Anarchismus bei Herdentieren für machbar hält? Und ICH soll naiv sein?
    • Ich habe ja nicht mitgelesen. Es war mir zu viel. Soll ich dich in Zukunft immer fragen, ob ich einen Text von dir lesen darf, der öffentlich angepinnt ist ? x))

      PS: Finde das Thema auf jeden Fall sehr interessant, aber wie gesagt. Lange Texte !
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!
    • Und du hast die Ironie meiner Frage nicht erkannt. Ich schreibs in Zukunft einfach auch dahinter, wie du es schon immer machst. Ich merke immer wieder, dass verkannte Ironie nicht nur verärgern kann, sondern auch zu echt derben Missverständnissen und Streitereinen führen kann ! Obwohl ein Smiley eig schon sehr eindeutig ist !
      aber mein hirn ist doch müde ...... !!!!